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Waldorf 100

Streaming-Portal für Lehrerbildung und Forschung

Studierende und Wissenschaftler*innen aller Fachrichtungen, sowie Lehrer*innen haben ab sofort die Möglichkeit, Praxisbeispiele aus der Klassenlehrerzeit an der Waldorfschule online zu streamen. Im neuen deutsch- und englischsprachigen Streaming-Portal stellt die Pädagogische Forschungsstelle kostenlos bisher unveröffentlichtes Filmmaterial für Lehrerbildung und Forschung bereit. 

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atempo

Jeder hat das Recht, eine Ausnahme zu sein

Im Jahr 2019, in dem die Waldorfpädagogik ihren 100. Geburtstag feiert, möchte man nach dem Gespräch mit ihm fast selbst wieder Schülerin werden, wenn man wüsste, dass ein Lehrer mit dieser Hingabe fürs Unterrichten und diesem tiefen Interesse am Menschen an der Tafel stünde. - Christian Boettger im Gespräch mit Maria A. Kafitz

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erziehungskunst.de

Mensch werden im digitalen Zeitalter. Netzwerktreffen in Dornach

Um sich über die dringendsten Arbeits- und Forschungsaufgaben für die Waldorfschul- und Kindergartenbewegung auszutauschen, haben sich etwa 20 Experten aus Deutschland, der Schweiz, Brüssel und Großbritannien Anfang November letzten Jahres in Dornach getroffen.

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erziehungskunst.de

Hansjörg Hofrichter gestorben

Peter Hohage schreibt in seinem Ehemaligen-Rundbrief zum 70. Geburtstag von Hansjörg Hofrichter, dass er zu den Persönlichkeiten gehöre, die man sich aus dem Werdegang der Nürnberger Rudolf-Steiner-Schule und auch aus der Waldorfschul-Bewegung nicht mehr wegdenken könne.

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SEKEM Museum dokumentiert Natur- und Urgeschichte der Region

a:2:{s:4:"unit";s:2:"h3";s:5:"value";s:213:"Im Jahre 2004 wurden erstmals vom Urmenschen beschlagene Steine von Prof. Wolfgang Schad, Evolutionsbiologe aus Deutschland und langjähriger Freunde der ägyptischen Initiative, auf dem Gelände SEKEMs gefunden. "

Von: SEKEM Europe GmbH - Dr. Benjamin Bembé

Wechselvolle Evolution der Region

Foto: Copyright SEKEM Europe GmbH Bald kamen aus nahen und entfernteren Wüstengebieten zahlreiche Steinartefakte und Scherben sehr früher Keramik hinzu. Aus diesen Fundstücken entstand bald die Idee, auf dem SEKEM-Gelände - also am ersten Fundort - ein Museum zu errichten. Es trägt heute den Namen „SEKEM-Museum für Naturgeschichte und menschliche Urgeschichte“ und dokumentiert die wechselvolle Evolution der Region. Durch zahlreiche Exkursionen konnten die Funde langsam ergänzt und nach und nach Museumsräume eingerichtet werde. Die hierzu notwendigen 30 Vitrinen entstanden in den Werkstätten von SEKEM. Bis heute konnten allein von den Feldern in der unmittelbaren Umgebung des Museums ca. 880 vom Menschen beschlagene Artefakte zusammengetragen werden, die unterschiedlichen Kulturstufen der Altsteinzeit zugeordnet werden können. In und um SEKEM lebte der frühe Mensch damit schon vor langen Zeiten. Etwa 80 Funde von SEKEM haben musealen Wert und wurden in die jetzt eröffnete Sammlung aufgenommen. Die Wissenschaft der Vorgeschichte geht heute davon aus, dass die Menschen der Altsteinzeit vor ca. 2 Mio. Jahren Afrika erstmals und später noch mehrmals in Richtung des Nahen Osten verlassen haben. Diese Wanderbewegungen verliefen zwischen Nildelta und dem Roten Meer; müssen also mindestens durch die Region, in der SEKEM liegt, geführt haben. Daher sind Forschungsarbeiten zur Frühgeschichte dieses geographischen Bereichs von großer Bedeutung. Zudem liegen aus den letzten Jahrzehnten keinerlei wissenschaftliche Arbeiten zur frühen Altsteinzeit Unterägyptens vor. In Zusammenarbeit mit der  Heliopolis-Universität wird daher auch an einer Publikation über die Fundstücke gearbeitet. Dr. Wolfgang Schad arbeitet bereits an ihrer Veröffentlichung. Das Museum ist bislang in zwei Räumen der Kunstschule in Sekem untergebracht. Neben den archäologischen Funden dokumentiert es auch die Geologie und Paläontologie Unterägyptens sowie die Tierwelt des Landes. Die Zusammenstellung der Sammlung ist heute weitgehend abgeschlossen. Noch gearbeitet wird an der Beschriftung vieler Fundstücke und Vitrinen. Ein Besuch ist jedoch bereits möglich und allen interessierten Besuchern SEKEMs empfohlen. Neben der wissenschaftlichen Auswertung der Funde soll das Museum jedoch nicht nur weitgereisten Besuchern, sondern ebenso den Schülern und Berufsschülern, die in SEKEM lernen und arbeiten, die Naturgeschichte, ihre Artenvielfalt und Schönheit und die frühe Menschheitsentwicklung in Ägypten näherbringen. Dr. Benjamin Bembé ________________________

Kontakt:

Christina Boecker SEKEM Europe GmbH Christstr. 7 - D-44789 Bochum Ph: +49 234 8936995 www.sekem.com Amtsgericht Bochum HR 10596 Geschäftsführer Helmy Abouleish

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