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Freunde der Erziehungskunst

In ihrem aktuellen Spendenaufruf bitten die Freunde der Erziehungskunst um Spenden für Stipendien, um Menschen in aller Welt zu helfen, die Waldorflehrer oder Waldorflehrerin werden wollen.

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erziehungskunst.de

»Das ist so anstrengend!«, sagt mein Mann über seinen Nachmittag allein mit den Kindern. Ich höre natürlich gerne, dass die Anstrengung bemerkt wird. Aber was ist es eigentlich, das so anstrengend ist?

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erziehungskunst.de

Neulich am Gepäckband: Seit einer Stunde tut sich gar nichts, dann die Durchsage, dass es leider noch dauern werde. Alle Wartenden sind genervt, schauen müde auf ihre Smart­phones, verlorene Zeit für alle! Für alle? ...

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Freunde der Erziehungskunst

Insights Worldwide Einblicke weltweit – 100 Jahre Waldorfpädagogik - Das Fotobuch über die weltweit aktive Bewegung der Waldorfpädagogik mit eindrucksvollen Bildern renommierter Leica Fotografen wird am Samstag den 15.6. um 14:30 in der Alten Oper Frankfurt vorgestellt.

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Die Alanus Hochschule für Kunst und Gesellschaft

Medienpädagogin der Alanus Hochschule veröffentlicht Sammelband mit interdisziplinären Positionen

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steinerschulen

Waldorf 100 – learn tochange the world: Das ist der Slogan, mit dem im Jahr 2019 weltweit an die Gründung der allerersten Steinerschule erinnert wird

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erziehungskunst.de

Auf allen Kontinenten und in zahlreichen Kulturen lebt heute die Waldorfpädagogik. Bei vielen Besuchen in überseeischen Waldorf-»Kolonien« drängte sich mir die Frage auf, inwiefern dieser mitteleuropäische Kulturimpuls beispielsweise in Indien, China oder Mittel- und Südamerika, in Kulturen, die gelitten haben oder vernichtet wurden durch den europäischen Kolonialismus seine Berechtigung hat.

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Sichere Bindung

Waldorfpädagogik und Bindungsforschung sind sich einig: Bindung ist ein psychisches Grundbedürfnis. Urvertrauen und die daraus sich entwickelnde Zuversicht für den Lebenslauf kann nur aus einem Zusammenspiel physischer und seelischer Geborgenheit, spiritueller Umgebung und einer sicheren Bindung entstehen.

»Bindung ist«, so der Pionier der Bindungsforschung und Kinderarzt John Bowlby, »ein gefühlsmäßiges Band, das zwischen zwei Individuen entsteht.«

Die Bindungserfahrungen in der frühen Kindheit sind die Grundlage für die sogenannten inneren oder mentalen Arbeitsmodelle des Selbst mit der Bindungsperson. Diese Modelle dienen dazu, das Verhalten der Bindungsperson zu interpretieren und ihr Verhalten vorherzusagen. Darüber hinaus ermöglichen sie, das eigene Bindungsverhalten, die eigenen Gedanken und Gefühle zu regulieren (Bowlby 1996).

Es hat sich erwiesen, dass sicher gebundene Kinder bessere Voraussetzungen haben, sich ihren individuellen Fähig­keiten entsprechend optimal zu entwickeln. Die sichere Bindung entsteht, wenn das Kind sein Signalverhalten (Schreien, Weinen, Lächeln, Vokalisieren, Anblicken, Lautieren) direkt vom Gegenüber gespiegelt bekommt. Es ist auf diese direkte Zuwendung angewiesen, da es in den ersten Lebensmonaten seine Affekte nicht selber regulieren kann. Jedes Kind hat die angeborene Neigung, Nähe und Kontakt zur primären Bezugsperson zu suchen und aufrechtzuerhalten. Eine Bezugsperson muss für das Kind ständig emotional verfügbar sein. Werden diese Bedürfnisse durch Zuwendung beantwortet, spürt das Kind seine Selbstwirksamkeit und kann an ihr reifen.

Eine sichere Bindung kann sich beim Kind nur entwickeln, wenn der Erwachsene durch sein feinfühliges Verhalten dem Kind das Gefühl vermittelt, selbstwirksam zu sein. Feinfühligkeit ist die Fähigkeit des Erwachsenen, die Signale des Kindes wahrzunehmen, sie richtig zu interpretieren, angemessen und prompt darauf zu reagieren.

Vom Bindungsmuster des Kindes, das sich in den ersten Lebensjahren entwickelt, hängt seine Fähigkeit ab, sich sozial kompetent und neugierig zu verhalten und sich einen Aktionsradius zu verschaffen, der eine gute Exploration zulässt, die wiederum Entwicklung ermöglicht.

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