News

News

Freunde der Erziehungskunst

Die Webseite der Freunde der Erziehungskunst hat einen neuen Look. Nach langer Vorbereitungszeit konnte die Seite Anfang März 2019 online gehen.

 … 

Waldorf 100

Studierende und Wissenschaftler*innen aller Fachrichtungen, sowie Lehrer*innen haben ab sofort die Möglichkeit, Praxisbeispiele aus der Klassenlehrerzeit an der Waldorfschule online zu streamen. Im neuen deutsch- und englischsprachigen Streaming-Portal stellt die Pädagogische Forschungsstelle kostenlos bisher unveröffentlichtes Filmmaterial für Lehrerbildung und Forschung bereit. 

 … 

atempo

Im Jahr 2019, in dem die Waldorfpädagogik ihren 100. Geburtstag feiert, möchte man nach dem Gespräch mit ihm fast selbst wieder Schülerin werden, wenn man wüsste, dass ein Lehrer mit dieser Hingabe fürs Unterrichten und diesem tiefen Interesse am Menschen an der Tafel stünde. - Christian Boettger im Gespräch mit Maria A. Kafitz

 … 

erziehungskunst.de

Um sich über die dringendsten Arbeits- und Forschungsaufgaben für die Waldorfschul- und Kindergartenbewegung auszutauschen, haben sich etwa 20 Experten aus Deutschland, der Schweiz, Brüssel und Großbritannien Anfang November letzten Jahres in Dornach getroffen.

 … 

Uni Witten/Herdecke vorläufig finanziell gesichert

Die Zukunft der in finanzielle Schwierigkeiten gestürzten Universität Witten/Herdecke (UWH) ist kurzfristig gesichert. ...

Von: Nachrichten von NNA

Bildquelle: www.andreas-pinkwart.de

WITTEN-HERDECKE/DÜSSELDORF (NNA). Die Zukunft der in finanzielle Schwierigkeiten gestürzten Universität Witten/Herdecke (UWH) ist kurzfristig gesichert. Das ergab sich nach Gesprächen in „konstruktiver Atmosphäre“ am Montagabend unter Leitung des Innovationsministers des Landes Nordrhein-Westfalen, Prof. Andreas Pinkwart, über die mögliche Fortsetzung der Landesförderung der UWH.

Die Krise wurde herbeigeführt nachdem das Wissenschaftsministerium am Mittwoch letzter Woche die Entscheidung bekannt gegeben hatte, die für 2008 eingeplanten Haushalts-zuwendungen an die Universität Witten/Herdecke in Höhe von 4,5 Millionen Euro zurückzunehmen. Es sei der Hochschule nicht gelungen nachzuweisen, dass der fortlaufende Betrieb gesichert sei. Das Land sei also nicht in der Lage die Zuwendung aus-zuzahlen. (NNA berichtete).
Außerdem sollte die Hochschule für das Jahr 2007 drei Millionen Euro
zurückzahlen, weil der Finanzbedarf aufgrund anderer Zahlungen so nicht
gegeben gewesen sei. Auch wurde der Hochschule nicht ordnungsgemäße
Geschäftsführung vorgeworfen.

Nun gibt es nach den jüngsten Gesprächen laut Ministerium und Universität
eine „neue Perspektive“ für die UWH. Die Gespräche seien geprägt gewesen vom Willen aller Beteiligten - Vertretern von Hochschule, Studierenden, des Betriebsrates, der Bürgermeisterin der Stadt Witten und Vertretern der
potentiellen strategischen Partner von SRH Holding, Software AG Stiftung und
dem Gemeinnützigen Verein zur Entwicklung von Gemeinschaftskrankenhäusern
Herdecke - ein tragfähiges Konzept für die Wiederaufnahme der
Landesförderung zu erarbeiten.

Vorerst soll aus dem Kreise der potentiellen strategischen Partner die
Zahlungsfähigkeit der Hochschule über den Jahreswechsel hinaus gesichert
werden. Als weiterer Schritt wurde dann vereinbart, eine unabhängige
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft damit zu beauftragen, bis Anfang des Jahres
die notwendige Transparenz über die finanzielle Situation der Hochschule
herzustellen.

Auf dieser Basis werde die Hochschule gemeinsam mit den strategischen
Partnern ein „belastbares Finanz- und Hochschulentwicklungskonzept
erarbeiten“, so die Mitteilung des Ministeriums und der Universität. Damit
solle die Grundlage für die weitere Förderung durch das Land geschaffen
werden. Ihre Unterstützung sagten auch die Stadt, das Kuratorium der
Hochschule und die Studierendengesellschaft zu.

Die SRH Holding war schon im letzten Jahr als möglicher Förderer im
Gespräch. Der Einstieg scheiterte jedoch laut „Manager-Magazin“ u.a. daran, dass die SRH Holding auch die unternehmerische Führung der UWH übernehmen wollte, ein Anspruch womit das Unternehmen, „Manager-Magazin“ zufolge, in Konflikt mit Studierenden, Professoren und Mitarbeitern an der ältesten deutschen Privatuni geriet, weil sich deren Ziele widersprachen. Auch Spiegel-Online berichtete über Befürchtungen eines „Kulturbruchs“.

END/nna/cva

Bericht-Nr.: 081223-01DE Datum: 23. Dezember 2008

© 2008 News Network Anthroposophy Limited (NNA). Alle Rechte vorbehalten.
Siehe: www.nna-news.org/copyright/


Zurück