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Die Alanus Hochschule für Kunst und Gesellschaft

150 Kursangebote für an Weiterbildung interessierte Menschen

 Neben einer Vielzahl von bewährten Kursen in den Bereichen Beruf, Inspiration, Kunst und Ferien hat das Alanus Werkhaus im Jahr 2019 auch viele spannende neue Kurse ins Programm aufgenommen.

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Eliant

Eliant

Warum setzen wir in den Schulen digitale Medien ein, ohne die Auswirkungen zu kennen?

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Freunde der Erziehungskunst

Keine Selbstverständlichkeit: Schulen im ländlichen Afrika

In ihrem aktuellen Spendenaufruf bitten die Freunde der Erziehungskunst um Spenden für Waldorfschulen, die sich vor allem für Kinder in ländlichen Gegenden Afrikas einsetzen.

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Goetheanum

Erst die analoge, dann die digitale Welt

Internationale Konferenz der waldorfpädagogischen Bewegung setzt sich für eine entwicklungsorientierte Medienpädagogik ein

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Die Alanus Hochschule für Kunst und Gesellschaft

Medienerziehung an reformpädagogischen Bildungseinrichtungen:

Erziehung bedeutet auch und gerade im „digitalen Zeitalter“, Kinder auf ihrem Weg  zum selbstständig  denkenden Erwachsenen zu begleiten.

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Veränderte Bedingungen von Kindheit als Thema auf der didacta

Waldorfschulen und -kindergärten präsentieren sich vom 16. bis 20. Februar auf der Bildungsmesse in Köln

Von: Bund der Freien Waldorfschulen

Veränderte Bedingungen von Kindheit, auf die sich die Schulen einstellen müssen, sind in diesem Jahr Thema des Auftritts der Waldorfschulen und -kindergärten auf der Bildungsmesse didacta vom 16. bis 20. Februar 2016 in Köln, Halle 8, Stand B 010/C 015. Die Messe dient außerdem auch der Gewinnung von WaldorflehrerInnen, da an den Waldorfschulen in Deutschland pro Jahr rund 600 Stellen neu zu besetzen sind.
Am Stand der Waldorfschulen und -kindergärten können sich Interessenten über Zulassungsvoraussetzungen, Fächer und Wege zur Waldorflehrerbildung informieren. Insgesamt stehen in Deutschland elf Studienorte für Voll- und Teilzeitausbildungen zur Verfügung. WaldorflehrerInnen sind zufriedener mit ihrem Beruf als ihre KollegInnen an staatlichen Schulen. Eine große Rolle spielt dabei ihre Gestaltungsfreiheit, wie die Ergebnisse einer neueren wissenschaftlichen Studie nahelegen. In den Vorträgen und Diskussionsveranstaltungen am Stand werfen die ReferentInnen einen Blick auf die verschiedenen Veränderungen, denen Kindheit heute unterliegt. Gerade im Hinblick auf die vielbeobachteten Beziehungsprobleme in Schulen und Kindergärten sieht Dr. Wolfgang Saßmannshausen von der Vereinigung der Waldorfkindergärten einen Schlüssel darin, die realen Erwartungen der Kinder an die Erwachsenen in den Blick zu nehmen, so seine These im Referat am Elternsamstag auf der didacta. Thematisiert wird außerdem die verstärkte Mediennutzung und die Umgang der Schulen damit. Wie Franz Glaw, BdFWS-Vorstandsmitglied und Verantwortlicher für den Arbeitskreis „Medienmündigkeit und Waldorfpädagogik“ in seinem Vortrag darlegt, zeigt die Waldorfpädagogik einen Weg zum sinnvollen Einsatz vielfältiger Medien, der sich an der Entwicklung des Kindes orientiert. Ziel ist dabei nicht nur Medienkompetenz, sondern eine umfassende Mündigkeit im Umgang mit den neuen Technologien.

Mit Waldorfpädagogik Flüchtlingskindern helfen

Bernd Ruf von der internationalen Waldorforganisation „Freunde der Erziehungskunst Rudolf Steiners e.V.“ widmet sich in seinem Vortrag der Frage, wie Waldorfpädagogik Flüchtlingskindern bei der Bewältigung von Traumata helfen kann. Als Sonder- und Waldorfpädagoge hat Ruf seit 2006 die notfallpädagogische Krisenintervention der Waldorfpädagogik mit entwickelt und aufgebaut, sie kam schon in vielen Kriegs- und Katastrophenregionen der Welt zum Einsatz. Am Beispiel der Willkommensklassen im Parzival-Schul-Zentrum Karlsruhe zeigt er auf, wie das Modell einer Beschulung unbegleiteter minderjähriger Flüchtlinge aussehen kann. Eine Diskussionsrunde mit Lehrern und einer Schulärztin von Waldorfschulen, die Flüchtlingsklassen bzw. -kinder oder -jugendliche aufgenommen haben, dient dem Austausch von Erfahrungen zu diesem Thema und wirft die Frage auf, wie gut die Waldorfschulen für die Aufnahme von Flüchtlingskindern gerüstet sind. Teilnehmerin ist auch Barbara Schiller von der Organisation StART international, die wie die Freunde der Erziehungskunst Fortbildungen für WaldorflehrerInnen zu den Themen Traumabewältigung und Interkulturalität anbietet. Zu den veränderten Bedingungen, unter denen Kinder heute aufwachsen, gehört auch die abnehmende Erfahrung mit Naturprozessen. Hier bilden die Schulgärten der Waldorfschulen und die Versorgung von Nutztieren ein Gegengewicht. Rebecca Schmitz von Mellifera e.V. zeigt in ihrem Vortrag auf der didacta, wie Bienen in den Schulgärten eingesetzt werden können. Ihre Initiative „Bienen machen Schule“ bringt ImkerInnen und PädagogInnen zusammen und gibt vielfältige Anregungen zur Bildungsarbeit mit Bienen.

>> Details zum didacta-Programm auf der Homepage von Waldorfpädagogik aktuell


Über den Bund der Freien Waldorfschulen e.V.:

Die derzeit 235 deutschen Waldorfschulen haben sich zum Bund der Freien Waldorfschulen e.V. (BdFWS) mit Sitz in Stuttgart zusammengeschlossen, wo 1919 die erste Waldorfschule eröffnet wurde. Seit 2013 sitzt die Presse- und Öffentlichkeitsarbeit des BdFWS als Zweigstelle in Hamburg. Die föderative Vereinigung lässt die Autonomie der einzelnen Waldorfschule unangetastet, nimmt aber gemeinsame Aufgaben und Interessen wahr. _________________

Kontakt:

Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Bund der Freien Waldorfschulen
Kaiser-Wilhelm-Str. 89, 20355 Hamburg
Tel.: +49 (0)40.3410 7699-3
Fax: +49 (0)40.3410 7699-9
e-Mail: pr@waldorfschule.de
www.waldorfschule.de
 

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