News

News

erziehungskunst.de

Hansjörg Hofrichter gestorben

Peter Hohage schreibt in seinem Ehemaligen-Rundbrief zum 70. Geburtstag von Hansjörg Hofrichter, dass er zu den Persönlichkeiten gehöre, die man sich aus dem Werdegang der Nürnberger Rudolf-Steiner-Schule und auch aus der Waldorfschul-Bewegung nicht mehr wegdenken könne.

 … >>

Eliant

EU-weite Kampagne für humane Bildung

Eine altersgerechte Digitalisierung entscheidet darüber, wie autonom denkend und zukunftsfähig die neuen Generationen heranwachsen dürfen. Deshalb hat ELIANT im Jahr 2018 das Schwergewicht der Arbeit auf altersgerechten Einsatz der digitalen Medien gesetzt.

 … >>

Die Alanus Hochschule für Kunst und Gesellschaft

150 Kursangebote für an Weiterbildung interessierte Menschen

 Neben einer Vielzahl von bewährten Kursen in den Bereichen Beruf, Inspiration, Kunst und Ferien hat das Alanus Werkhaus im Jahr 2019 auch viele spannende neue Kurse ins Programm aufgenommen.

 … >>

Verantwortung übernehmen – Verantwortung unternehmen

Unter diesem Motto fand vor den Sommerferien in der Robert Bosch Stiftung eine Schülerdiskussion statt.

Von: Michael Bolz

Fragestunde

Die Vertretung des Unternehmens übernahm Franz Fehrenbach, der Vorsitzende der Geschäftsführung der Robert Bosch GmbH. Er hielt zunächst einen Vortrag über seinen eigenen Werdegang und die Firmenpolitik von Bosch, die schon in der Frühzeit viel Wert auf soziale Aspekte legte, dabei aber gleichzeitig die wirtschaftlichen Interessen im Auge behielt. So führte Robert Bosch (der Gründer des Unternehmens) freiwillig den 8-Stunden-Tag ein, konnte aber dank einem Zweischichtbetrieb seine Maschinen dennoch 16 Stunden am Tag betreiben. Ebenfalls charakterisierend für Bosch ist die Breite der Produktpalette, die bei der Photovoltaik anfängt und bei Bremssystemen für Autos noch lange nicht aufhört. Bosch beschäftigt etwa 300.000 Mitarbeiter und wir sprachen mit deren Chef. Doch waren nicht nur wir, sondern auch 130 andere Stuttgarter Schüler zu dieser Diskussion eingeladen. Klar, dass da nicht jeder zu Wort kommen und nicht jede Frage gestellt werden konnte. Aber einige wichtige Details erfuhren wir schon: Beispielsweise dass es auch in der Industrie Atomkritiker gibt, zumindest nach Fukushima. Herr Fehrenbach sieht die Politik auch in der Verantwortung, die Versorgungssicherheit weiterhin zu gewährleisten. Schließlich würde nur ein einsekündiger Stromausfall in der Halbleiterfabrik in Reutlingen die komplette Chipproduktion vernichten. Weiterhin war er der festen Überzeugung, dass es schwierig werden könne, die Ziele zur CO2-Einsparung jetzt noch zu erreichen. Auf die Frage zur künftigen Entwicklung der Weltmärkte, speziell des amerikanischen, meinte er, dass die Autoindustrie und deren größter Zulieferer bereits wieder glänzend dastünden und er auf absehbare Zeit keine Probleme für den Dollar sähe. Nach einigen Fragen zur Unternehmensführung endete die Diskussion – die aber eher Fragestunde war. Denn kontroverse Gespräche mit unterschiedlichen Standpunkten können in solch großen und wenig diversen Runden meist nicht stattfinden. Unsere Gruppe nahm dann das Buffet in Augenschein und genoss den Ausblick über das Neckartal. Weitere Schülerdiskussionen sind nicht geplant, aber aufgrund des großen Interesses wird die Robert Bosch Stiftung darüber noch einmal nachdenken. Empfehlenswert wäre es lieber weniger Schüler einzuladen. Denn vielleicht ist es auch für den Chef eines solchen Unternehmens interessant, nicht nur Fragen zu beantworten, sondern auch Einschätzungen und Meinungen von Jugendlichen mitzunehmen. Das wäre dann eine Diskussion, die für beide Seiten bereichernd ist.
Michael Bolz, Freie Waldorfschule am Kräherwald, Klasse 12 B ****

>> Termine am Kräherwald

____________________

Anschrift

Freie Waldorfschule am Kräherwald
Rudolf-Steiner-Weg 10
70192 Stuttgart


Telefon (0711) 30 5 30 - 530
Telefax (0711) 30 5 30 – 106

Zurück