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Freunde der Erziehungskunst

Die Webseite der Freunde der Erziehungskunst hat einen neuen Look. Nach langer Vorbereitungszeit konnte die Seite Anfang März 2019 online gehen.

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Waldorf 100

Studierende und Wissenschaftler*innen aller Fachrichtungen, sowie Lehrer*innen haben ab sofort die Möglichkeit, Praxisbeispiele aus der Klassenlehrerzeit an der Waldorfschule online zu streamen. Im neuen deutsch- und englischsprachigen Streaming-Portal stellt die Pädagogische Forschungsstelle kostenlos bisher unveröffentlichtes Filmmaterial für Lehrerbildung und Forschung bereit. 

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atempo

Im Jahr 2019, in dem die Waldorfpädagogik ihren 100. Geburtstag feiert, möchte man nach dem Gespräch mit ihm fast selbst wieder Schülerin werden, wenn man wüsste, dass ein Lehrer mit dieser Hingabe fürs Unterrichten und diesem tiefen Interesse am Menschen an der Tafel stünde. - Christian Boettger im Gespräch mit Maria A. Kafitz

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erziehungskunst.de

Um sich über die dringendsten Arbeits- und Forschungsaufgaben für die Waldorfschul- und Kindergartenbewegung auszutauschen, haben sich etwa 20 Experten aus Deutschland, der Schweiz, Brüssel und Großbritannien Anfang November letzten Jahres in Dornach getroffen.

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Verantwortung übernehmen – Verantwortung unternehmen

Unter diesem Motto fand vor den Sommerferien in der Robert Bosch Stiftung eine Schülerdiskussion statt.

Von: Michael Bolz

Fragestunde

Die Vertretung des Unternehmens übernahm Franz Fehrenbach, der Vorsitzende der Geschäftsführung der Robert Bosch GmbH. Er hielt zunächst einen Vortrag über seinen eigenen Werdegang und die Firmenpolitik von Bosch, die schon in der Frühzeit viel Wert auf soziale Aspekte legte, dabei aber gleichzeitig die wirtschaftlichen Interessen im Auge behielt. So führte Robert Bosch (der Gründer des Unternehmens) freiwillig den 8-Stunden-Tag ein, konnte aber dank einem Zweischichtbetrieb seine Maschinen dennoch 16 Stunden am Tag betreiben. Ebenfalls charakterisierend für Bosch ist die Breite der Produktpalette, die bei der Photovoltaik anfängt und bei Bremssystemen für Autos noch lange nicht aufhört. Bosch beschäftigt etwa 300.000 Mitarbeiter und wir sprachen mit deren Chef. Doch waren nicht nur wir, sondern auch 130 andere Stuttgarter Schüler zu dieser Diskussion eingeladen. Klar, dass da nicht jeder zu Wort kommen und nicht jede Frage gestellt werden konnte. Aber einige wichtige Details erfuhren wir schon: Beispielsweise dass es auch in der Industrie Atomkritiker gibt, zumindest nach Fukushima. Herr Fehrenbach sieht die Politik auch in der Verantwortung, die Versorgungssicherheit weiterhin zu gewährleisten. Schließlich würde nur ein einsekündiger Stromausfall in der Halbleiterfabrik in Reutlingen die komplette Chipproduktion vernichten. Weiterhin war er der festen Überzeugung, dass es schwierig werden könne, die Ziele zur CO2-Einsparung jetzt noch zu erreichen. Auf die Frage zur künftigen Entwicklung der Weltmärkte, speziell des amerikanischen, meinte er, dass die Autoindustrie und deren größter Zulieferer bereits wieder glänzend dastünden und er auf absehbare Zeit keine Probleme für den Dollar sähe. Nach einigen Fragen zur Unternehmensführung endete die Diskussion – die aber eher Fragestunde war. Denn kontroverse Gespräche mit unterschiedlichen Standpunkten können in solch großen und wenig diversen Runden meist nicht stattfinden. Unsere Gruppe nahm dann das Buffet in Augenschein und genoss den Ausblick über das Neckartal. Weitere Schülerdiskussionen sind nicht geplant, aber aufgrund des großen Interesses wird die Robert Bosch Stiftung darüber noch einmal nachdenken. Empfehlenswert wäre es lieber weniger Schüler einzuladen. Denn vielleicht ist es auch für den Chef eines solchen Unternehmens interessant, nicht nur Fragen zu beantworten, sondern auch Einschätzungen und Meinungen von Jugendlichen mitzunehmen. Das wäre dann eine Diskussion, die für beide Seiten bereichernd ist.
Michael Bolz, Freie Waldorfschule am Kräherwald, Klasse 12 B ****

>> Termine am Kräherwald

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70192 Stuttgart


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