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erziehungskunst.de

Neulich am Gepäckband: Seit einer Stunde tut sich gar nichts, dann die Durchsage, dass es leider noch dauern werde. Alle Wartenden sind genervt, schauen müde auf ihre Smart­phones, verlorene Zeit für alle! Für alle? ...

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Freunde der Erziehungskunst

Insights Worldwide Einblicke weltweit – 100 Jahre Waldorfpädagogik - Das Fotobuch über die weltweit aktive Bewegung der Waldorfpädagogik mit eindrucksvollen Bildern renommierter Leica Fotografen wird am Samstag den 15.6. um 14:30 in der Alten Oper Frankfurt vorgestellt.

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Die Alanus Hochschule für Kunst und Gesellschaft

Medienpädagogin der Alanus Hochschule veröffentlicht Sammelband mit interdisziplinären Positionen

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steinerschulen

Waldorf 100 – learn tochange the world: Das ist der Slogan, mit dem im Jahr 2019 weltweit an die Gründung der allerersten Steinerschule erinnert wird

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erziehungskunst.de

Auf allen Kontinenten und in zahlreichen Kulturen lebt heute die Waldorfpädagogik. Bei vielen Besuchen in überseeischen Waldorf-»Kolonien« drängte sich mir die Frage auf, inwiefern dieser mitteleuropäische Kulturimpuls beispielsweise in Indien, China oder Mittel- und Südamerika, in Kulturen, die gelitten haben oder vernichtet wurden durch den europäischen Kolonialismus seine Berechtigung hat.

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steinerschulen

1919 startete in Stuttgart die erste Rudolf Steiner Schule / Waldorfschule. 2019 feiern die Rudolf Steiner Schulen Schweiz das 100-Jahr-Jubiläum ihrer Pädagogik, mit der heute 1151 Schulen auf allen Kontinenten arbeiten. Höhepunkt des Jubiläums sind die Hermes Olympischen Spiele, die am 6. Mai 2019 in Aesch starten.

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erziehungskunst.de

Lehrer werden - Wo andere Schularten nach festen Lern- und Leistungstakten Schüler aussondern, lassen Waldorfschulen jeden Schüler reifen, bis er soweit ist. Diese pädagogische Herausforderung macht auch jeden Lehrer zum Erziehungskünstler.

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Verantwortung übernehmen – Verantwortung unternehmen

Unter diesem Motto fand vor den Sommerferien in der Robert Bosch Stiftung eine Schülerdiskussion statt.

Von: Michael Bolz

Fragestunde

Die Vertretung des Unternehmens übernahm Franz Fehrenbach, der Vorsitzende der Geschäftsführung der Robert Bosch GmbH. Er hielt zunächst einen Vortrag über seinen eigenen Werdegang und die Firmenpolitik von Bosch, die schon in der Frühzeit viel Wert auf soziale Aspekte legte, dabei aber gleichzeitig die wirtschaftlichen Interessen im Auge behielt. So führte Robert Bosch (der Gründer des Unternehmens) freiwillig den 8-Stunden-Tag ein, konnte aber dank einem Zweischichtbetrieb seine Maschinen dennoch 16 Stunden am Tag betreiben. Ebenfalls charakterisierend für Bosch ist die Breite der Produktpalette, die bei der Photovoltaik anfängt und bei Bremssystemen für Autos noch lange nicht aufhört. Bosch beschäftigt etwa 300.000 Mitarbeiter und wir sprachen mit deren Chef. Doch waren nicht nur wir, sondern auch 130 andere Stuttgarter Schüler zu dieser Diskussion eingeladen. Klar, dass da nicht jeder zu Wort kommen und nicht jede Frage gestellt werden konnte. Aber einige wichtige Details erfuhren wir schon: Beispielsweise dass es auch in der Industrie Atomkritiker gibt, zumindest nach Fukushima. Herr Fehrenbach sieht die Politik auch in der Verantwortung, die Versorgungssicherheit weiterhin zu gewährleisten. Schließlich würde nur ein einsekündiger Stromausfall in der Halbleiterfabrik in Reutlingen die komplette Chipproduktion vernichten. Weiterhin war er der festen Überzeugung, dass es schwierig werden könne, die Ziele zur CO2-Einsparung jetzt noch zu erreichen. Auf die Frage zur künftigen Entwicklung der Weltmärkte, speziell des amerikanischen, meinte er, dass die Autoindustrie und deren größter Zulieferer bereits wieder glänzend dastünden und er auf absehbare Zeit keine Probleme für den Dollar sähe. Nach einigen Fragen zur Unternehmensführung endete die Diskussion – die aber eher Fragestunde war. Denn kontroverse Gespräche mit unterschiedlichen Standpunkten können in solch großen und wenig diversen Runden meist nicht stattfinden. Unsere Gruppe nahm dann das Buffet in Augenschein und genoss den Ausblick über das Neckartal. Weitere Schülerdiskussionen sind nicht geplant, aber aufgrund des großen Interesses wird die Robert Bosch Stiftung darüber noch einmal nachdenken. Empfehlenswert wäre es lieber weniger Schüler einzuladen. Denn vielleicht ist es auch für den Chef eines solchen Unternehmens interessant, nicht nur Fragen zu beantworten, sondern auch Einschätzungen und Meinungen von Jugendlichen mitzunehmen. Das wäre dann eine Diskussion, die für beide Seiten bereichernd ist.
Michael Bolz, Freie Waldorfschule am Kräherwald, Klasse 12 B ****

>> Termine am Kräherwald

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