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Eliant

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Warum setzen wir in den Schulen digitale Medien ein, ohne die Auswirkungen zu kennen?

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Keine Selbstverständlichkeit: Schulen im ländlichen Afrika

In ihrem aktuellen Spendenaufruf bitten die Freunde der Erziehungskunst um Spenden für Waldorfschulen, die sich vor allem für Kinder in ländlichen Gegenden Afrikas einsetzen.

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Erst die analoge, dann die digitale Welt

Internationale Konferenz der waldorfpädagogischen Bewegung setzt sich für eine entwicklungsorientierte Medienpädagogik ein

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Medienerziehung an reformpädagogischen Bildungseinrichtungen:

Erziehung bedeutet auch und gerade im „digitalen Zeitalter“, Kinder auf ihrem Weg  zum selbstständig  denkenden Erwachsenen zu begleiten.

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Verwaltungsgericht gibt Klage statt

Integrative Waldorfschule Emmendingen erfolgreich mit der Klage gegen das Land Baden-Württemberg...

Von: Christian B. Schad, Landesgeschäftsführer

Integrative Schulentwicklung (ISEP)

Freiburg. Am 25.03.09 fand in Freiburg die Verhandlung der Klage der Freien Integrativen Waldorfschule Emmendingen gegen das Land Baden-Württemberg statt. Geklagt hatte der Schulträgerverein gegen die Ablehnung des Antrages auf Anerkennung als integrative Schule. In der heutigen Urteilsverkündung folgte das Gericht weitestgehend der Argumentation des Klägers und verpflichtete das Land zur Erteilung der Ersatzschulgenehmigung für die Freie Waldorfschule Emmendingen zum Zweck der integrativen Beschulung.
Die Landesarbeitsgemeinschaft der Freien Waldorfschulen in Baden-Württemberg begrüßt das in erster Instanz erfolgte Urteil. Die Waldorfschulbewegung im Land sieht sich wegen der grundsätzlichen Bedeutung des Urteils in ihrer Auffassung bestätigt, inklusive Schulen dort zu ermöglichen, wo gemeinsames Lernen von behinderten und nichtbehinderten Schülern von Eltern und Schule gewünscht wird. Dies ist für alle Beteiligten von großem pädagogischem Wert. Nachweislich fördert die Einbeziehung von Kindern und Jugendlichen aller Begabungsstufen in ein inklusives Schulwesen die soziale Kompetenz, das Empathievermögen und damit auch die Rücksichtnahme auf die Bedürfnisse anderer in sehr viel höherem Maße, als dies ein selektives Schulsystem vermag.
Der Landesverband begrüßt, dass das grundgesetzlich garantierte Recht zur Gründung Freier Schulen erneut bestätigt wurde. Selbst ohne die UN-Konvention über die Rechte von Menschen mit Behinderung hätte der Schule die Genehmigung erteilt werden müssen. Nur so sind von Eltern gewünschte Alternativen zu Schulen in staatlicher Trägerschaft möglich. Dies gilt für die Integrative Waldorfschule Emmendingen in besonderem Maße. Sie setzt die von der UN geforderte Inklusion um. Damit wird die übliche Selektion von Kindern mit Behinderung durchbrochen. Denn rund 84% aller Kinder mit „sonderpädagogischem Förderbedarf“ landen in Deutland in einer Sonderschule. Im Vergleich zu anderen europäischen Ländern ist Deutschland damit Europameister.
Der Landesverband fordert das Land Baden-Württemberg auf, unverzüglich der Integrativen Waldorfschule Emmendingen die dauerhafte Genehmigung zu erteilen. Weiter fordert er den Gesetzgeber auf, das Privatschulgesetz dahingehend zu ändern, dass die Integration von Menschen mit Behinderung in der Schule dann möglich ist, wenn Eltern dies wünschen. Darüber hinaus fordert er das Kultusministerium auf, auf ein Berufungsverfahren zum Wohl der Schüler zu verzichten.
Mit Spannung wird nun der schriftlichen Urteilsbegründung entgegen gesehen. _______________________________________________________________

Waldorfschule kämpft um ihr integratives Schulmodell

Waldorfschule Emmendingen praktiziert die von UN-Konvention geforderte inklusive Pädagogik – Land Baden-Württemberg stoppt das innovative Konzept. Stuttgart/Freiburg. Die von der Integrativen Waldorfschule Emmendingen  eingereichte Klage gegen die Ablehnung ihres Antrags auf Genehmigung als  Integrative Schule wird am kommenden Mittwoch vor dem Verwaltungsgericht  Freiburg verhandelt. Das Land Baden-Württemberg will nicht, dass das  erfolgreiche Modellprojekt zur integrativen Schulentwicklung (ISEP) weiter  geführt wird. Zahlreiche Verbände sind wegen der grundsätzlichen Bedeutung
am Ausgang des Verfahrens sehr interessiert. 
   
An der Integrativen Waldorfschule Emmendingen lernen Schüler mit und ohne geistige  Behinderung gemeinsam. Das vielfach gelobte integrative Modell steht jetzt auf dem  Spiel. Warum dieser neue pädagogische Ansatz nicht weitergeführt werden soll, bleibt  den betroffenen Eltern und Lehrern unverständlich. Die bisherigen Erfahrungen sprechen  für eine Fortführung. Das integrative Modell ist für alle Beteiligten äußerst erfolgreich  verlaufen. Dies wird von den Schulaufsichtsbehörden inhaltlich bestätigt.

Der Prozess gegen das Land Baden-Württemberg ist von grundsätzlicher Bedeutung, da in der Bundesrepublik Deutschland die UN-Konvention über die Rechte von Menschen mit  Behinderungen seit Beginn des Jahres in Kraft getreten ist. Die Konvention sieht vor, dass Kinder mit und ohne Behinderungen gemeinsam lernen. Die Bildungspolitiker der Länder sind seitdem aufgefordert, die in der Konvention genannten Ziele umzusetzen.
Der Petitionsausschuss des Landtags hat sich mit dieser Frage befasst und das
Kultusministerium aufgefordert, Wege zu suchen, wie die Integrative Waldorfschule  Emmendingen ihr Konzept dauerhaft fortführen kann.

Die baden-württembergischen Waldorfschulen erklären sich mit der Integrativen Waldorfschule Emmendingen solidarisch.

Der Prozess findet am 25. März 2009 im Verwaltungsgericht Freiburg,
Habsburger Str. 103 um 11 Uhr statt.
Ansprechpartner vor Ort sind der
Geschäftsführer der Integrativen Waldorfschule Emmendingen, Herr Löser,
sowie Herr Dr. Albrecht Hüttig, Vorstand des Bundes der Freien Waldorfschulen
und der Landesarbeitsgemeinschaft der Freien Waldorfschulen in Baden-
Württemberg. ____________________________________________________
Waldorf BaWü LAG der Freien Waldorfschulen in Baden-Württemberg
Libanonstr. 3
70184 Stuttgart
T: 0711 / 48 12 78 
F: 0711 / 48 75 15
E-Mail: FWS-BW@waldorf-bw.de
Homepage: http://www.waldorf-bw.de

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