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Hansjörg Hofrichter gestorben

Peter Hohage schreibt in seinem Ehemaligen-Rundbrief zum 70. Geburtstag von Hansjörg Hofrichter, dass er zu den Persönlichkeiten gehöre, die man sich aus dem Werdegang der Nürnberger Rudolf-Steiner-Schule und auch aus der Waldorfschul-Bewegung nicht mehr wegdenken könne.

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Eliant

EU-weite Kampagne für humane Bildung

Eine altersgerechte Digitalisierung entscheidet darüber, wie autonom denkend und zukunftsfähig die neuen Generationen heranwachsen dürfen. Deshalb hat ELIANT im Jahr 2018 das Schwergewicht der Arbeit auf altersgerechten Einsatz der digitalen Medien gesetzt.

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Die Alanus Hochschule für Kunst und Gesellschaft

150 Kursangebote für an Weiterbildung interessierte Menschen

 Neben einer Vielzahl von bewährten Kursen in den Bereichen Beruf, Inspiration, Kunst und Ferien hat das Alanus Werkhaus im Jahr 2019 auch viele spannende neue Kurse ins Programm aufgenommen.

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Waldorf-Kriseninterventionsteam muss Gaza verlassen

Über 1700 Kinder nach Angaben der UNO durch Militäraktion Israels verletzt – „Freunde der Erziehungskunst“ rufen zu Spenden auf...

Von: News Network Anthroposophy

News Network Anthroposophy

EL ARISH, Ägypten (NNA). Ein Kriseninterventionsteam der internationalen Organisation für Waldorfpädagogik, „Freunde der Erziehungskunst Rudolf Steiners“, das in Gaza traumatisierte Kinder betreut hat, musste seine Arbeit auf den dringenden Rat der UNO und des deutschen Auswärtigen Amts hin jetzt abbrechen und nach El Arish in Ägypten zurückkehren.

Die Behörden rieten allen ausländischen Delegationen dringend, nicht in Gaza
zu bleiben, weil Ägypten angekündigt hatte, es werde den Grenzübergang Rafah am letzten Donnerstag (5.2.2009) schließen. Danach werde es nicht mehr
möglich sein, nach Ägypten zurückzukehren.

Das 15 Personen umfassende Team, dem anthroposophisch orientierte Ärzte,
Therapeuten, Krankenpfleger und Pädagogen angehören, hat nach Angaben der „Freunde der Erziehungskunst“ Gaza am Mittwoch verlassen und wartet jetzt in der ägyptischen Stadt El Arish auf eine Möglichkeit zur Rückkehr.

Aufgrund der instabilen Situation in der Region ist unklar, wann der
Grenzübergang wieder geöffnet wird und ausländische Helferteams zurückkehren können. Die „Freunde“ hoffen, dass ihr Team seine Arbeit in nächster Zukunft wieder aufnehmen kann. Die Organisation ruft auch dazu auf, sich an den Kosten für den Einsatz zu beteiligen, die bei 43.000 Euro liegen (55.000 US-Dollar).

Die „Freunde der Erziehungskunst“ haben jahrzehntelange Erfahrung mit
Hilfsaktionen für Kinder in Kriegsgebieten oder auch in der Folge von
Naturkatastrophen wie zum Beispiel in Libanon in den Jahren 2006/7 oder beim
Erdbeben in China im vergangenen Jahr. Vor diesem Hintergrund entschloss
sich die Organisation, ein Interventionsteam nach Gaza zu schicken. Es soll
Kindern, die durch die jüngsten Kampfhandlungen Traumata erlitten haben, und
ihren Familien Hilfe leisten.

Nach Zahlen der UNO vom Januar sind in Gaza ungefähr 1.300 Palästinenser
umgekommen, 5.300 wurden verletzt, 34 Prozent von ihnen sind Kinder. Die
dreiwöchige Militärinvasion Israels hat außerdem umfangreiche Schäden und
Zerstörungen verursacht.

Zahlreiche Kinder, die den Raketenangriffen ausgesetzt waren, sind
traumatisiert und brauchen dringend Hilfe, um weiteren psychologische
Nachwirkungen wie posttraumatische Belastungsstörungen vorzubeugen oder sie zu vermindern, erklärten die „Freunde der Erziehungskunst“.

Die Waldorfpädagogik und die verschiedenen anthroposophischen Therapieformen seien besonders geeignet für diese Aufgabe, heißt es in einer
Pressemitteilung der „Freunde”. Auch Lehrer würden dabei unterstützt werden,
mit den Kindern in der Schule wieder zurecht zu kommen.

Die Organisation betont, dass die Krisenintervention ausschließlich aus
humanitären Gründen erfolgt sei und dass sie mit der Waldorfschulbewegung in
Israel abgestimmt worden ist. Die Unterstützungsaktion wurde mit Hilfe des
Deutschen Auswärtigen Amts durchgeführt, das sich mit den ägyptischen und
israelischen Behörden in Verbindung gesetzt hatte.

Bis Mittwoch arbeitete ein Teil des Teams im südlichen Gaza, ein anderer im
Norden. Der Einsatz sei organisiert worden von „unserem
Kooperationspartner“, dem Gaza Community Mental Health Programme (GCMHP), einer großen Palästinensischen Dachorganisation, die mit der
Weltgesundheitsorganisation WHO und der Ärzteorganisation für Menschenrechte “Physicians for Human Rights” in Israel zusammenarbeitet.

Falls das Kriseninterventionsteam nicht nach Gaza zurückkehren darf, will es
versuchen, eine Erlaubnis zu erhalten, mit den Kindern in den
Flüchtlingscamps zu arbeiten, die an der Grenze zum palästinensischen
Territorium in Ägypten liegen.

End/nna/cva/ung

www.freunde-waldorf.de/die-freunde/arbeitsbereiche/paedagogische-nothilfe/2009-gaza/
*** Bankverbindung für Spenden:
GLS Bank
Bochum
Konto Nr. 13042010
BLZ 43060967
Kennwort "Gaza" ***

Bericht-Nr.: 090207-01DE Datum: 7. Februar 2009

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