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Die Alanus Hochschule für Kunst und Gesellschaft

150 Kursangebote für an Weiterbildung interessierte Menschen

 Neben einer Vielzahl von bewährten Kursen in den Bereichen Beruf, Inspiration, Kunst und Ferien hat das Alanus Werkhaus im Jahr 2019 auch viele spannende neue Kurse ins Programm aufgenommen.

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Eliant

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Warum setzen wir in den Schulen digitale Medien ein, ohne die Auswirkungen zu kennen?

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Freunde der Erziehungskunst

Keine Selbstverständlichkeit: Schulen im ländlichen Afrika

In ihrem aktuellen Spendenaufruf bitten die Freunde der Erziehungskunst um Spenden für Waldorfschulen, die sich vor allem für Kinder in ländlichen Gegenden Afrikas einsetzen.

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Goetheanum

Erst die analoge, dann die digitale Welt

Internationale Konferenz der waldorfpädagogischen Bewegung setzt sich für eine entwicklungsorientierte Medienpädagogik ein

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Die Alanus Hochschule für Kunst und Gesellschaft

Medienerziehung an reformpädagogischen Bildungseinrichtungen:

Erziehung bedeutet auch und gerade im „digitalen Zeitalter“, Kinder auf ihrem Weg  zum selbstständig  denkenden Erwachsenen zu begleiten.

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Waldorfschulen fordern Paradigmenwechsel im Bildungswesen

„7 Kernforderungen an die Bil­dungspolitik zur Bundestagswahl 2013“ hat der Bund der Freien Waldorfschulen (BdFWS) jetzt veröffentlicht.

Von: Bund der Freien Waldorfschulen

7 Kernforderungen

Er tritt darin unter anderem für die Verankerung eines selektionsfreien Rechts auf Bildung im Grundgesetz ein, außerdem für die Autonomie aller Schulen. Elternhäuser sollen zwischen den Schulformen frei wählen können durch die Einführung einer Schülerkopfpauschale. „Mit unserer Initiative möchten wir zum einen die Elternhäuser unserer 234 Waldorfschulen dazu ermuntern, bildungspolitische Aspekte stärker in ihre Wahlentscheidung einfließen zu lassen“, erklärte dazu Henning Kullak-Ublick vom Vorstand des BdFWS. „Zum andern wird immer wieder betont, wie wichtig die Bildung für die Chance auf gesellschaftliche Teilhabe geworden ist. Daher verstehen wir unsere ‚7 Kernforderungen’ auch nicht als klassische Wahlprüfsteine, sondern als Wegmarken auf dem Weg zu einer Schule in der Zivilgesellschaft.“ Die „7 Kernforderungen an die Bildungspolitik“ sind vom Vorstand des BdFWS  in Stuttgart verabschiedet worden. „Das Recht auf Bildung markiert ein Men­schen­­recht, an dem sich alle schulpolitischen Entscheidungen zu orientieren haben,“ heißt es darin. Es umfasse kulturelle und musische Angebote sowie das Recht auf die Entfaltung der Persönlichkeit. Bildung müsse den Kindern und Jugendlichen „mehr als ein Prüfungs- und Berechtigungswesen“ bieten. Pädagogische Initiative und Verantwortung sind aus der Sicht des BdFWS heute dringender notwendig denn je. Deshalb fordert der BdFWS eine weitgehende Autonomie aller Schulen in der Gestaltung ihrer Profile und deren Umsetzung, ihrer personellen Ausstattung sowie der Verwendung ihres Budgets. Nicht haltbar sind auch die „pädagogisch unproduktiven“ Regelstandards, die längst als heimlicher Lehrplan zu einem „Teaching for the test“ geführt haben. Sie sollen nach Auffassung des BdFWS durch Mindeststandards ersetzt werden. Schüler sollen Anspruch auf Förderung haben, wenn sie diese Mindeststandards nicht erreichen können. „Die Waldorfschulen verstehen sich mit vielen anderen Schulen in freier Träger­schaft als Pioniere eines Schulwesens, das sich nicht mehr staatlichen, ökono­mischen oder ideologischen Forderungen beugt, sondern die Entwicklung jedes einzelnen Kindes in den Mittelpunkt aller pädagogischen Maßnahmen stellt“, betonte Kullak-Ublick dazu. Der BdFWS kritisiert in seinen Forderungen außerdem die unzureichende Finanzhilfe für die Schulen in freier Trägerschaft. Durch die Schulgesetzgebung der Länder werde ein Zweiklassensystem gefördert, das die freien Schulen zwinge, Schulgeld zu erheben und sie damit in eine private Nische abdränge. Alle Eltern sollten eine Wahl zwischen unterschiedlichen Schulen haben – unabhängig von ihrer Finanzkraft. Der BdFWS warnt außerdem vor der Gefahr, die Idee der Inklusion als Sparmo­dell für die öffentlichen Kassen zu missbrauchen. Hier sei eine ausreichende infrastrukturelle und damit auch finanzielle Basis notwendig, die Fortbildung der Lehrer, therapeutische Fördermaßnahmen und auch die nötigen baulichen Investitionen sicherstelle. Um das Recht auf Bildung zu gewährleisten, sei es außerdem notwendig, in der Lehrerbildung stärker persönlichkeitsbildenden Gesichtspunkten Rechnung zu tragen: Neben ihrer Fachlichkeit müssten die angehenden Lehrer auch die Fähigkeit zu Empathie und Diagnose ausbilden. Vielfalt im Schulwesen erfordert aus der Sicht des BdFWS einen „radikalen Paradigmenwechsel im hierarchischen Verhältnis von staatlicher Schulaufsicht und einzelner Schule“. Die staatlichen Organe sollten sich auf die Rechtsaufsicht konzentrieren und die inhaltliche Ausgestaltung des Schullebens – einschließlich curricularer Ziele oder Mindeststandards für bestimmte Klassenstufen – den Handelnden vor Ort überlassen.

>> Die 7 Kernforderungen in PDF

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Bund der Freien Waldorfschulen e.V.
Die derzeit 234 deutschen Waldorfschulen haben sich zum Bund der Freien Waldorfschulen e.V. mit Sitz in Stuttgart zusammengeschlossen, wo 1919 die erste Waldorfschule eröffnet wurde. Die föderative Vereinigung lässt die Autonomie der einzelnen Waldorfschule unangetastet, nimmt aber gemeinsame Aufgaben und Interessen wahr.
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Kontakt:

Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Bund der Freien Waldorfschulen
Kaiser-Wilhelm-Str. 89, 20355 Hamburg
Tel.: +49 (0)40.34107699-3
Fax: +49 (0)40.34107699-9
e-Mail: schoenstedt@waldorfschule.de
www.waldorfschule.de Sitz des Vereins:
Wagenburgstraße 6 | 70184 Stuttgart

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