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Freunde der Erziehungskunst

Die Webseite der Freunde der Erziehungskunst hat einen neuen Look. Nach langer Vorbereitungszeit konnte die Seite Anfang März 2019 online gehen.

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Waldorf 100

Studierende und Wissenschaftler*innen aller Fachrichtungen, sowie Lehrer*innen haben ab sofort die Möglichkeit, Praxisbeispiele aus der Klassenlehrerzeit an der Waldorfschule online zu streamen. Im neuen deutsch- und englischsprachigen Streaming-Portal stellt die Pädagogische Forschungsstelle kostenlos bisher unveröffentlichtes Filmmaterial für Lehrerbildung und Forschung bereit. 

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atempo

Im Jahr 2019, in dem die Waldorfpädagogik ihren 100. Geburtstag feiert, möchte man nach dem Gespräch mit ihm fast selbst wieder Schülerin werden, wenn man wüsste, dass ein Lehrer mit dieser Hingabe fürs Unterrichten und diesem tiefen Interesse am Menschen an der Tafel stünde. - Christian Boettger im Gespräch mit Maria A. Kafitz

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erziehungskunst.de

Um sich über die dringendsten Arbeits- und Forschungsaufgaben für die Waldorfschul- und Kindergartenbewegung auszutauschen, haben sich etwa 20 Experten aus Deutschland, der Schweiz, Brüssel und Großbritannien Anfang November letzten Jahres in Dornach getroffen.

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Waldorfschulen regeln Berufseinstieg für neue LehrerInnen

Waldorfschulen regeln Berufseinstieg für neue LehrerInnen

Von: Bund der Freien Waldorfschulen

Verlässliche Grundlage

Stuttgart, 16. Mai 2013/CU. Mit einer verbindlichen und geregelten Berufsein­führung an den Waldorfschulen möchte der Bund der Freien Waldorfschulen (BdFWS) jungen Lehrern den Einstieg in ihren Beruf erleichtern. Seit 2012 verleiht der BdFWS das Prädikat „Schule mit qualifizierter Berufseinführung“. Waldorfschulen, die so zertifiziert sind, dürfen auf ihrer Homepage damit um Lehrernachwuchs werben. „Mit der qualifizierten Berufseinführung möchten wir jungen Lehrerinnen und Lehrern den Einstieg in diesen ebenso schönen wie schwierigen Beruf erleich­tern“, betont dazu Dr. Richard Landl, der im Vorstand des BdFWS für Fragen der Qualitätsentwicklung zuständig ist. „Davon profitieren die Schülerinnen und Schüler genauso wie die BerufsanfängerInnen und letztlich die ganze Schule.“ Wenn der Einstieg der jungen Lehrer in den Beruf nicht gelinge, sei dies für alle Beteiligten eine unerfreuliche Erfahrung, die durch qualifizierte Hilfestellungen meistens vermieden werden könne. Die Erteilung des Prädikats ist an klar definierte Kriterien geknüpft. Vorausset­zung ist, dass die Schule einen namentlich benannten Einarbeitungsbeauftragten hat, und dass Einarbeitungsvereinbarungen abgeschlossen werden, die an den jeweiligen Bedarf angepasste Weiterbildungs- und spezielle Qualifizierungsmaß­nahmen festlegen. Besonders wichtig sei dies bei Lehrern, die ihre Zusatzquali­fikation als Waldorflehrer berufsbegleitend erwerben müssen, beispielsweise „Quereinsteiger“ aus dem staatlichen Schuldienst, betont Landl. Schulen, die das Prädikat erhalten wollen, müssen mindestens fünf Hospitationen im ersten Anstellungsjahr sicherstellen, empfohlen werden zwölf. Gegen Ende des Schuljahres erfolgt in jedem Fach eine Lehrprobe. Die Berufsanfänger und Mentoren sollen bei ihrem Unterrichtsdeputat entlastet werden. Der Verlauf der Berufseinführung wird von einem/einer Ausbildungsbeauftragten der Region evaluiert. Wenn der/die Ausbildungsbeauftragte, die auch eine beratende Funktion hat, bestätigt, dass die Schule alle Kriterien erfüllt, darf die Schule das Prädikat „mit qualifizierter Berufseinführung“ führen. Die Eckpunkte dieser Regelung wurden von den Delegierten der deutschen Waldorfschulen im Jahr 2009 beschlossen. Junge Lehrerinnen und Lehrer erhalten so eine verlässliche Grundlage für den Berufseinstieg an Waldorfschulen. Auf der Homepage des BdFWS finden Interes­senten eine Liste der Schulen, die bereits zertifiziert worden sind. Da auch Schulen, die nicht auf dieser Liste stehen, eine Berufseinführung anbieten kön­nen, sollten sich Bewerber an der Schule ihrer Wahl nach der Berufseinführung erkundigen. Die Waldorfschulen besetzen jährlich ca. 600 Lehrerstellen neu. Bund der Freien Waldorfschulen e.V.
Die derzeit 234 deutschen Waldorfschulen haben sich zum Bund der Freien Waldorfschulen e.V. mit Sitz in Stuttgart zusammengeschlossen, wo 1919 die erste Waldorfschule eröffnet wurde. Die föderative Vereinigung lässt die Autonomie der einzelnen Waldorfschule unangetastet, nimmt aber gemeinsame Aufgaben und Interessen wahr.

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