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erziehungskunst.de

Die Waldorfschulen können aus zwei Gründen als Teil einer weltweiten, autonomen Friedensbewegung angesehen werden. Ihre Pädagogik sucht der Freiheitssehnsucht des werdenden Menschen gerecht zu werden und sie fördert den Einzelnen in seinem jeweiligen kulturellen Kontext. Sie verbindet die Kulturen, indem sie die Friedensfähigkeit im Individuum weckt. Weltweit sind heute Tausende von Menschen aus eigener Initiative in mehr als tausend kollegial geführten autonomen Schulen tätig.

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erziehungskunst.de

Wege finden in eine menschliche Zukunft› setzen sich über 1000 Waldorferzieherinnen und -erzieher auf der Welt-Erziehertagung von 15. bis 19. April am Goetheanum ein. Die erste Waldorfschule wurde vor 100, die Internationale Vereinigung der Waldorfkindergärten vor 50 Jahren gegründet.

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erziehungskunst.de

Eine Gruppe hochmotivierter Neurophysiologen, Kinderärzten und Medienpädagogen hat einen Medienratgeber herausgegeben, der für jedes Entwicklungsstadium des Kindes auf nur 156 Seiten und mit sprechenden Bildern versehen praktische Tipps und Einsichten in den körperlich-seelischen Reifegrad vermittelt.

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Freunde der Erziehungskunst

Die Webseite der Freunde der Erziehungskunst hat einen neuen Look. Nach langer Vorbereitungszeit konnte die Seite Anfang März 2019 online gehen.

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Waldorf 100

Studierende und Wissenschaftler*innen aller Fachrichtungen, sowie Lehrer*innen haben ab sofort die Möglichkeit, Praxisbeispiele aus der Klassenlehrerzeit an der Waldorfschule online zu streamen. Im neuen deutsch- und englischsprachigen Streaming-Portal stellt die Pädagogische Forschungsstelle kostenlos bisher unveröffentlichtes Filmmaterial für Lehrerbildung und Forschung bereit. 

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Warum und wozu soll der Mensch erzogen werden?

Alanus Hochschule legt Publikation zu Menschenbildern der Pädagogik vor

Von: Alanus Hochschule Alfter
Was macht den Menschen aus? Diese Frage bewegt die unterschiedlichsten Kulturen, Zeitalter und wissenschaftlichen Disziplinen und dem entsprechend vielfältig sind die Antworten. Auch in den verschiedenen Ansätzen der Pädagogik variieren die zugrunde liegenden Menschenbilder. Horst Philipp Bauer und Jost Schieren, Professoren im Fachbereich Bildungswissenschaft der Alanus Hochschule für Kunst und Gesellschaft in Alfter bei Bonn, haben jetzt im Beltz Juventa Verlag den Band „Menschenbild und Pädagogik“ herausgegeben. In der Publikation werden unter anderem die inklusive Pädagogik, die Montessori-, Erlebnis- und Waldorfpädagogik nach ihren Bildern vom Menschen befragt und kritisch diskutiert. Grundsätzliche Reflexionen zu den verschiedenen pädagogischen Ansätzen ergänzen die Analysen. „Unterschiedliche Menschenbilder führen zu unterschiedlichen pädagogischen Konzepten“, so Mitherausgeber Jost Schieren, Professor für Schulpädagogik mit Schwerpunkt Waldorfpädagogik und ergänzt: „Wir sind der Überzeugung, dass jeder pädagogisch Handelnde sich sein Menschenbild möglichst umfassend bewusst machen und kritisch reflektieren sollte.“ Der Band sei damit eine wertvolle Lektüre für alle, die sich in Theorie oder Praxis mit Pädagogik auseinander setzen, so der Leiter des Fachbereichs Bildungswissenschaft weiter. Mitherausgeber Horst Philipp Bauer, Prorektor der Alanus Hochschule und Professor für Erziehungswissenschaft, betont: „Die Menschenbilder der Pädagogik müssen im wissenschaftlichen Diskurs bewegt und aktualisiert werden – dies ist die Grundlage für zeitgemäße und sinnvolle pädagogische Konzepte und pädagogisches Handeln.“ Der Herausgeberband beinhaltet elf Beiträge von Autoren aus Erziehungswissenschaft, Psychologie, Heilpädagogik und Philosophie. Einen der thematischen Schwerpunkte bildet die Waldorfpädagogik. Die Pädagogik nach Rudolf Steiner werde als „ein Angebot im pädagogischen Diskurs präsentiert – und nicht als dogmatische Antwort“, bemerkt Ulrich Bartosch in seinem Geleitwort. Bezug nehmend auf die „besondere Verbundenheit“ der Alanus Hochschule mit der Waldorfpädagogik konstatiert Bartosch, Professor für Pädagogik an der Katholischen Universität Eichstätt-Ingolstadt, dass die Hochschule ihrer Verantwortung gerecht werde, „den allgemeinen wissenschaftlichen Diskurs ins eigene Haus zu tragen und sich von dort aus wieder in den allgemeinen wissenschaftlichen Diskurs spezifisch einzubringen“. Die Publikation geht auf eine Ringvorlesung an der Alanus Hochschule zurück. *** Horst Philipp Bauer, Jost Schieren (Hrsg.): Menschenbild und Pädagogik. Weinheim und Basel: Beltz Juventa 2015, 284 Seiten, ISBN 978-3-7799-3233-8 Der Fachbereich Bildungswissenschaft der Alanus Hochschule hat die Aufgabe der wissenschaftlichen und künstlerischen Bildung und Forschung und insbesondere der beruflichen Qualifikation in den Bereichen Lehrerbildung, pädagogische Praxisforschung, Heilpädagogik, Kindheitspädagogik sowie kulturelle Bildung und Social Entrepreneurship. Zum einen werden das fachübergreifende Studium Generale und Studiengänge für Philosophie, Kunst und Gesellschaft angeboten, zum anderen pädagogische und künstlerische Studiengänge, die auf die berufliche Tätigkeit in Schulen, Kindergärten, heilpädagogischen Einrichtungen und weiteren pädagogischen Feldern vorbereiten, insbesondere in anthroposophisch orientierten Einrichtungen. Zentrales Anliegen des Fachbereichs ist die dialogische Verbindung von Reform- und Waldorfpädagogik und allgemeiner Erziehungswissenschaft. _____________________________________

Kontakt:

Tatjana Fuchs
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Tel.: +49 (0)2222 9321 – 1902
E-Mail: tatjana.fuchs@alanus.edu Pressesprecherin Dr. Julia Wedel
Tel.: +49 (0)2222 9321 – 1942
Fax: +49 (0)2222 9321 – 21
E-Mail: julia.wedel@alanus.edu
Internet: www.alanus.edu Alanus Hochschule für Kunst und Gesellschaft Alanus University of Arts and Social Sciences Villestr. 3 53347 Alfter

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