News

News

Die Alanus Hochschule für Kunst und Gesellschaft

150 Kursangebote für an Weiterbildung interessierte Menschen

 Neben einer Vielzahl von bewährten Kursen in den Bereichen Beruf, Inspiration, Kunst und Ferien hat das Alanus Werkhaus im Jahr 2019 auch viele spannende neue Kurse ins Programm aufgenommen.

 … >>

Eliant

Eliant

Warum setzen wir in den Schulen digitale Medien ein, ohne die Auswirkungen zu kennen?

 … >>

Freunde der Erziehungskunst

Keine Selbstverständlichkeit: Schulen im ländlichen Afrika

In ihrem aktuellen Spendenaufruf bitten die Freunde der Erziehungskunst um Spenden für Waldorfschulen, die sich vor allem für Kinder in ländlichen Gegenden Afrikas einsetzen.

 … >>

Goetheanum

Erst die analoge, dann die digitale Welt

Internationale Konferenz der waldorfpädagogischen Bewegung setzt sich für eine entwicklungsorientierte Medienpädagogik ein

 … >>

Was die Schule ausmacht - Schulkreis forum

Quartals-Zeitschrift der Rudolf Steiner Schulen

Von: Thomas Didden/ Schulkreis
Die Schweizer Bildungslandschaft ist zurzeit geprägt von Diskussionen über «HarmoS» und den «Lehrplan 21». Politiker und Pädagogen diskutieren u.a., wann welche Fremdsprache eingeführt werden soll und ob Geschichte als Schulfach noch eine eigenständige Bedeutung hat. Die entsprechenden parteipolitischen Standpunkte spielen hierbei eine wesentliche Rolle. Und vor dem Hintergrund der steigenden Bedeutung der Medienpädagogik schon im Kindergarten und in der Primarstufe regte der deutsche Wirtschaftsminister Sigmar Gabriel (SPD) öffentlich an, Programmiersprachen als zweite Fremdsprachen an Schulen einzuführen («Die Welt» vom 30.9.2014). Rudolf Steiner Schulen mit ihrem primär an der seelisch-geistigen Entwicklung der Kinder und Jugendlichen ausgerichteten Lehrplan wollen «das Einzigartige» im Kind und im Jugendlichen fördern und müssen sich im bestehenden gesellschaftlichen Umfeld behaupten. Uns interessierte deshalb, welche Erfahrungen Ehemalige mit der Schule gemacht haben und mit welchen Erwartungen heutige Eltern ihre Kinder an die Steinerschule schicken. Daniel Aeschlimann hat hierzu etliche Gespräche geführt. (Dieses Thema wird uns im Übrigen auch in der Zukunft noch weiter beschäftigen, denn die Arbeitsgemeinschaft der Rudolf Steiner Schulen in der Schweiz plant im nächsten Jahr eine grossangelegte Elternstudie.) Prüfen Sie beim Lesen doch einmal Ihre eigenen Erfahrungen als Eltern oder Ehemalige; an Ihrem Feedback (per E-Mail) an die Redaktion sind wir sehr interessiert. Dass Rudolf Steiner Schulen mit ihren Abschlüssen auch Anschlüsse gewährleisten, beschreibt Daniel Hering, unser Bildungskoordinator in einem speziellen Artikel; und schliesslich erhalten Sie einen Eindruck über «Rudolf Steiner Schule in Zahlen». Die Auswertung der Statistik 2013/14 liegt vor. Uns allen wünsche ich eine gute Sommerzeit und vor allem ein inspirierendes neues Schuljahr. *** Aus dem Inhalt: Jeder Mensch ist einzigartig
Bildhaft beschreibt Claus-Peter Röh, wie die Einzigartigkeit jedes Menschen
gefördert werden kann und zeigt dies an lebhaften Beispielen aus
der ersten, dritten und achten Klasse.
Interviews mit Ehemaligen
– Toni Oester ist im ersten Ausbildungsjahr zum Zimmermann und
hatte keine Mühe, in die Berufswelt einzusteigen.
– Lilianna Eggimann-Keller blickt auf 12 Jahre Rudolf Steiner Schule
zurück und wünscht sich, dass sich ihre Kinder dort ebenso wohl
fühlen wie sie selbst damals.
– Michael Lehmann hat sich in den letzten Jahren vom Eurythmie-
Gegner zum Befürworter gewandelt, denn: Eurythmie unterstützt
die Entwicklung der Sozialkompetenz.
– Trotz des Klischees der «Dubeli»-Schule war für die ehemalige
Rudolf Steiner Schülerin Vanessa Pohl schon während ihrer
Schulzeit klar, dass sie eine privilegierte Situation geniessen durfte:
sich ohne Leistungsdruck entfalten zu dürfen.
– Lisa Roth Indermühle und Mischa Roth bejahen die Heterogenität
in den Klassen der Rudolf Steiner Schulen, da sie zu einer positiven
Entwicklung der Sozialkompetenz beiträgt.
Freies Spiel für Kinder
Das Prinzip lautet: Je einfacher das Spielzeug, desto fantasievoller das
Spiel. Wenn aber im Kinderzimmer Berge aus «Unterhaltungsplastik»
wachsen, ist das freie Spiel bedroht.
Garantierter Anschluss

Die Abschlüsse der Rudolf Steiner Schulen bieten vielfältige
Möglichkeiten, um eine Berufslehre, einen Studiengang an der
Höheren Fachschule, der Fachhochschule oder der Universität
zu beginnen.
Statistikbericht

Trotz Rückgang der SchülerInnenzahlen hat eine Zunahme der an
den Rudolf Steiner Schulen beteiligten Familien stattgefunden. _______________________________________

Redaktion

- Robert Thomas, Carmenstr. 49, 8032 Zürich,
  Tel. 01 262 25 01, Fax 01 262 25 02, rthomas@access.ch
- Julia Voegelin, julia.voegelin@bluewin.ch

Zurück