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Die Alanus Hochschule für Kunst und Gesellschaft

150 Kursangebote für an Weiterbildung interessierte Menschen

 Neben einer Vielzahl von bewährten Kursen in den Bereichen Beruf, Inspiration, Kunst und Ferien hat das Alanus Werkhaus im Jahr 2019 auch viele spannende neue Kurse ins Programm aufgenommen.

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Eliant

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Warum setzen wir in den Schulen digitale Medien ein, ohne die Auswirkungen zu kennen?

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Freunde der Erziehungskunst

Keine Selbstverständlichkeit: Schulen im ländlichen Afrika

In ihrem aktuellen Spendenaufruf bitten die Freunde der Erziehungskunst um Spenden für Waldorfschulen, die sich vor allem für Kinder in ländlichen Gegenden Afrikas einsetzen.

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Goetheanum

Erst die analoge, dann die digitale Welt

Internationale Konferenz der waldorfpädagogischen Bewegung setzt sich für eine entwicklungsorientierte Medienpädagogik ein

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Die Alanus Hochschule für Kunst und Gesellschaft

Medienerziehung an reformpädagogischen Bildungseinrichtungen:

Erziehung bedeutet auch und gerade im „digitalen Zeitalter“, Kinder auf ihrem Weg  zum selbstständig  denkenden Erwachsenen zu begleiten.

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Wer lernt hier eigentlich?

»Wer hat denn da eigentlich am meisten gelernt? Das bin ich, der Lehrer!«

Von: Mathias Maurer, September 2016 für erziehungskunst.de
Uns, den Eltern und den Lehrern, ist das Wohlergehen unserer Kinder das Wichtigste, dass sie sich nach ihren mitgebrachten Talenten, ihren individuellen Möglichkeiten entfalten und entwickeln können – und nicht gemäß den unsrigen. Das wünschen wir – doch handeln wir auch danach? Denn Kinder brauchen zur Entfaltung ihrer Persönlichkeit Freiräume, Freiheit. Das zu fordern, ist heute schon ein Bildungs­-politikum, zu fordern, dass sich pädagogisches Handeln ohne Absicht, aufmerksam, beobachtend, begleitend, ohne erzieherische Hintergedanken, ohne didaktisch verpackte Lernzielorientierung, allein aus Liebe zu dem werdenden Menschen vollziehen kann. Standards sind der Tod der Freiheit, weil Letztere immer individuelle Vielfalt beinhaltet. Sich die Freiheit des Schulwesens auf das Banner zu heften und sich über eine Bevormundung durch staatlich sanktionierte Abschlüsse und wirtschaftliche Erfordernisse zu echauffieren – aber sich ihnen gleichzeitig zu unterwerfen, denn die Schüler sollen doch Abitur machen können – ist wenig konsequent. Selbst wenn es ein eigenes Waldorfabitur mit anerkannten Waldorfabschlüssen gäbe – die den Schüler dazu anhalten, sein Lernverhalten und seinen Wissens- und Kompetenzzuwachs selbst zu reflektieren – das Problem sitzt tiefer: Es geht um die Bevormundung des Schülers in seiner Art, was und wie er lernt  – und sei es durch den Lehrer, der weiß, solange sein Wissensvorsprung reicht, wie sich ein junger Mensch Welt und Wissen anzueignen hat, sei es durch die Eltern, die wissen, welche Lebenschancen ihren Kindern entgehen, wenn sie nicht das Abitur ablegen. – Rudolf Steiner stößt die professionelle Gewissheit der Lehrer, die sich leicht auf die erzieherische der Eltern übertragen lässt, – denn einig sind sie sich schließlich darin: die Schüler beziehungsweise Kinder sollen etwas lernen! – mit einem verblüffenden Paradoxon vor den Kopf. In einem Vortrag, schon ein Jahr nach der Schulgründung, sagt er, der Unterricht sei miserabel, wenn man sich als Lehrer nicht frage: »Wer hat denn da eigentlich am meisten gelernt? Das bin ich, der Lehrer!« Auch wenn man den groß­artigsten pädagogischen Prinzipien und den besten Meistern der Pädagogik gefolgt sei, »würde man ganz gewiß schlecht unterrichtet haben«. Am allerbesten würde man aber unterrichten, »wenn man an jedem Morgen mit Beben und Zagen in die Klasse gegangen ist und sich gar nicht sehr auf sich selber verlassen hat, dann sich aber am Ende des Jahres sagt: Du hast eigentlich selbst am meisten während dieser Zeit gelernt«. Man solle fortwährend das »reale« Gefühl haben: »Du wächst, indem du die Kinder wachsen machst.« Darin läge ein »gewisses Geheimnis«: Man habe dann gut unterrichtet, »wenn Sie das nicht gewußt haben, was Sie am Ende des Jahres gelernt haben, und daß es schädlich gewesen wäre, wenn Sie zu Beginn des Jahres das schon gewußt hätten, was Sie am Ende des Jahres gelernt haben«. Wird ein Lehrer selbst zum Lernenden, werden auch seine Schüler lernen – wie nebenher – mit oder ohne Abschlüsse. ‹› ***

Aus dem aktuellen Inhalt

Editorial

  • M. Maurer: Wer lernt hier eigentlich?

Thema: Was will Waldorf?

  • A. Bartoniczek: Sahnehaube oder Existenzgrundlage? Waldorfpädagogik und die Kraft der Kunst
  • J. Braun: Die Epoche als Kunstwerk
  • H. Grebe: Drachenpferd, Holzwurm und Kamel. Das Prüfungswesen muss sich verwandeln!
  • Schulnoten sind irrelevant. Peter Hanack im Gespräch mit dem Ausbildungsleiter der Firma Trumpf Andreas Schneider*

Standpunkt

  • H. Kullak-Ublick: Die Tochter der Freiheit

Frühe Kindheit

  • P. Gelitz: Den Leib ergreifen lernen

Aus dem Unterricht

  • B. Eschenbaum, V. Lucio-Fülöp und A. Wolf: ¡Viva el español! Warum Spanisch eine wertvolle Ergänzung des Waldorf-Lehrplans ist
  • N. Milorava: Parzival und der Recke im Tigerfell. Aus einer Unterrichtsepoche zum Rittertum an der Waldorfschule Tbilisi

Erziehungskünstler

  • G. Beilharz: Ein wahrer Lehrer. Begegnungen mit Wolfgang Wünsch

Schule in Bewegung

  • C. Gerber-Freund: Papierkrone überm Schottenthron. »Macbeth« im Sprechwerk Hamburg
  • N. Sedlmeier: Plastikschule am Goetheanum
  • S. Saar: Wie Kinder gedeihen. Internationaler Kleinkindkongress in Dornach
  • E. und M. Böckstiegel: Miteinander gestalten. Open Space als sozialkreatives Werkzeug*

Junge Autoren

  • F. Sasz: Grenzerfahrungen. Impressionen vom Jugendsymposion Kassel

Zeichen der Zeit

  • F. de Vries: Standard und Norm. Richtet sich die Oberstufe der Waldorfschulen nur noch nach dem Abitur?

Serie

  • M. Betti: Sinn für das Individuelle. Der Monadismus

Kolumne K.

  • H. Köhler: Kühne Pläne schmieden

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* Gekennzeichnete Beiträge erscheinen nur in der gedruckten Ausgabe September 2016

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