News

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Kurzreferate und Podiumsdiskussion mit Marc Desaules, Johannes Kronenberg, Dr. Peter Selg und Dr. Anet Spengler Neff im Station Circus Zelt, Basel

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Handelsblatt

Kann in Deutschland eine neue Eigentums-Form entstehen, welche sinnhaftes Wirtschaften ermöglicht?
Ein Gastkommentar von Armin Steuernagel im Handelsblatt.

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Mit diesem Heft möchten wir Ihnen wieder einen Einblick in unsere Bankarbeit geben und Fragen, die uns bewegen, mit Ihnen teilen. Lassen Sie sich berühren von Menschen, die versuchen, die Veränderung zu sein, die sie sich für die Welt wünschen.

 

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Wer auf der Suche ist, kann hier sehen, in welcher Richtung die Antworten der Dreigliederung liegen könnten - und wer sich schon auskennt, wird neue Zusammenhänge entdecken.

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Gemeinschaftsbank

Soziale und suffiziente Lebensmittelversorgung. Landwirtschaft mit existenzsichernde Löhne. Regenerative Bodenbearbeitung und ein nachhaltiger Anbau.

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Gemeinschaftsbank

 Besteht Menschlichkeit darin, dass diese verkündet und gefordert wird? Oder wird sie darin sichtbar, dass unser Denken und Handeln selbst menschlich ist?

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Fachtagung „öffentlich wirken“

Wegweisende Vorträge und praxisnahe Workshops lockten 150 Interessierte nach Bochum

Von: Tanja Josche / anthromedia.net

Wie Kommunikation gelingt


Ein Karussell der Themen erwartete Kommunikationsbeauftragte am 16. und 17. Oktober in der Rudolf-Steiner-Schule in Bochum: Social Media, Fundraising, Krisenkommunikation, Storytelling, Lobbying – das Programm der Fachtagung „öffentlich wirken“ ließ keine Wünsche offen. In rund 40 Workshops und Vorträgen boten Experten Einblicke in die unterschiedlichsten Aspekte und Handlungsfelder professioneller Kommunikation. Zu den Referenten zählten unter anderem die TV-Köchin Sarah Wiener, der Chefredakteur von Spiegel Online Florian Harms, der ehemalige Handelsblatt-Chefredakteur Bernd Ziesemer, der Vorstand der GLS Treuhand Nikolai Fuchs sowie die beiden EU-Parlamentarier Sven Giegold und Gerald Häfner. Mehr als 150 Vertreter aus Schulen, Kindergärten, gemeinnützigen Organisationen und Unternehmen nutzten die Gelegenheiten, um Tipps und Anregungen aus erster Hand zu erhalten und ihre Erfahrungen auszutauschen. Erfolgreiche Kommunikation ist authentisch Kommunikation ist eine anspruchsvolle Aufgabe. Wer auf andere Menschen zugeht, ihre Aufmerksamkeit wecken und sie vom eigenen Anliegen überzeugen will, sollte dabei überlegt vorgehen. Wichtig sei vor allem, so Nikolai Fuchs in seinem Vortrag, eine Sprache zu verwenden, die der Andere versteht, dabei aber seine eigene Identität nicht zu verleugnen. Ehrlichkeit und Authentizität als Erfolgsfaktoren für gelungene Kommunikation – in den Beiträgen der prominenten Redner konnte man diesen Satz als gemeinsame Botschaft erkennen, so verschieden die Vorträge im Einzelnen auch waren. Gerade für Kommunikatoren, die sich im anthroposophischen Umfeld bewegen, sei es wichtig, Mut zu zeigen und authentisch zu bleiben. So könne man beispielsweise Vorurteile gegenüber der Anthroposophie oder der Waldorfpädagogik auch aktiv für die Kommunikation nutzen. Dazu wollte insbesondere die „Fish Bowl“ Plenumsdiskussion am zweiten Tag der Konferenz ermutigen. Praxisnahe Workshops Konkrete Tipps für die Praxis erhielten die Tagungsteilnehmer in den über 30 Workshops. Kommunikationsprofis berichteten hier von ihren Erfahrungen und vermittelten Techniken und Strategien für eine erfolgreiche Kommunikation. Das Themenspektrum reichte von Veranstaltungsorganisation und klassischer Pressearbeit bis hin zur Nutzung der sozialen Netzwerke und Fragen der Projekt- und Stiftungsfinanzierung. Die Referenten gingen dabei insbesondere auf kleine Institutionen und Einrichtungen ein, die nur über geringe Budgets verfügen. Die Medienwelt im Jahr 2025 Im Vergleich zu den Tagungen von „öffentlich wirken“ in 2011 und 2013 zeichnete sich die dritte Auflage durch einige neue Formate aus. Darunter das „Karussell der Standpunkte“ bei dem vier Kommunikationsexperten in kurzen Statements Stellung nahmen zur Frage: „Wie sieht die Medienwelt im Jahr 2025 aus?“ Sie betonten dabei unisono die rasante Geschwindigkeit der Veränderungen, bewerteten aber die Zukunft von Print und Online durchaus unterschiedlich. Die Strategieberaterin Dr. Kerstin Hoffmann mahnte Medienhäuser und PR-Schaffende, schnell zu reagieren: „Wer den digitalen Wandel verschläft, wird nicht gehört werden.“ Florian Harms, Chefredakteur von Spiegel Online, stimmte ihr zu, betonte aber gleichzeitig die Chancen, die der Medienwandel mit sich bringt. Als Print-Journalistin räumte die freie Journalistin Anette Bopp den gedruckten Medien durchaus noch Überlebenschancen ein, vorausgesetzt sie bieten einen „wert- und worthaltigen Journalismus“. Der ehemalige Handelsblatt-Chefredakteur Bernd Ziesemer stellte schließlich die Chancen für Unternehmen und Organisationen in den Fokus, die heute selbst zu Medien werden und mit wenig Aufwand ihr Anliegen verbreiten können. Insgesamt bot die Fachtagung so viel Gelegenheit, über aktuelle Trends der Branche zu diskutieren, den eigenen Horizont zu erweitern und Erfahrungen auszutauschen. Mehr Informationen: www.oeffentlich-wirken.de

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Über die Tagung „öffentlich wirken“ Die Fachtagung „öffentlich wirken“ ist eine Fortbildungsveranstaltung für Kommunikationsbeauftrage in Schulen, Einrichtungen, Organisationen und Unternehmen mit anthroposophischem Hintergrund. Mit wegweisenden Vorträgen und praxisnahen Workshops spannt sie einen Bogen zwischen Theorie und Praxis und bietet zudem viel Gelegenheit zum Netzwerken und Erfahrungsaustausch. Die Tagung findet seit 2011 alle zwei Jahre statt. Der Termin für die nächste Tagung  ist der 3./4. November 2017. Veranstaltungsort ist die Rudolf-Steiner-Schule in Bochum.

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