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Freunde der Erziehungskunst

Ein Land am Rande des Möglichen

Knapp eine Million Rohingya leben mittlerweile in Bangladesch. Seit August sind zu den ca. 150.000- 200.000 Flüchtlingen, die schon in den 90er Jahren ins Land gekommen sind, nochmal über 800.000 Menschen hinzugekommen.

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Freunde der Erziehungskunst

WOW-Day: „Eine großartige Chance, anderen Menschen zu helfen“

Im Rahmen der 26. Bundesschülerratstagung in Kaltenkirchen traf unsere WOW-Day Koordinatorin Jana-Nita Raker den engagierten Siebzehnjährigen Aimar Zabaleta und sprach mit ihm über die (Waldorf-)Schulzeit, WOW-Day und Wünsche für die Zukunft.

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Gemeinschaftsbank Basel

Transparenz 75

Mit Phantasie und Mut Zukunft gestalten -

Winterausgabe der Kundenzeitung der Gemeinschaftsbank Basel

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GLS Bank

Kredite um 24 Prozent gestiegen – mehr bezahlbares Wohnen

Eine hohe Nachfrage bestimmt 2017 das Kreditgeschäft der GLS Bank. Das Kreditvolumen ist auf mehr als drei Milliarden Euro gestiegen. Davon wird ein Großteil für sozial-ökologische Wohn- und Bauvorhaben verwendet.

 

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Info3

Digitale Revolution

Sie verpestet nicht die Luft, sie schädigt nicht das Klima, sie führt keine Kriege – die Digitalisierung tritt nicht durch spektakuläre Ereignisse in den Nachrichten auf. Dennoch greift sie heute wie kein anderes Phänomen in alle Lebensbereiche hinein, verändert die Welt, verändert uns. Sie ist eine stille, eine unbemerkte Revolution.

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Bankspiegel

Nachhaltig wirtschaften!

Schlaglichter aus der GLS Gemeinschaft, zukunftsweisende Themen, interessante Initiativen, zweckdienliche Ideen und Wissenswertes aus der Bank – der BANKSPIEGEL

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Geld ist Buchhaltung

Die Geschichte des Geldes neu schreiben

Geld verschwindet heute scheinbar immer mehr. Doch, ist dies tatsächlich so? Oder tritt nur hervor, was Geld schon immer war – nämlich Buchhaltung?

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Geld ist Buchhaltung

Die Geschichte des Geldes neu schreiben

Eine kurze Betrachtung zur Geschichte des Geldes vom Gesichtspunkte, dass Geld im Wesentlichen immer eine Form der Buchhaltung ist. Eine Buchhaltung, die – den jeweiligen Zustand des menschlichen Bewusstseins spiegelnd – sich in drei Stufen verändert hat.

Von Fionn Meier

Geld ist allgegenwärtig. Zugleich verschwindet es scheinbar immer mehr. Durch die Entwicklungen der letzten Jahre benötigen wir heute immer weniger Noten und Münzen. Wir bekommen nicht nur unser Einkommen direkt auf unser Konto, sondern zahlen auch immer öfter per elektronischer Überweisung, wenn wir unsere täglichen Einkäufe tätigen. Bei diesem Vorgang werden keine Münzen und Noten mehr gegen Waren und Dienstleistungen getauscht. Übrig bleiben nur Zahlen. Zahlen in der Buchhaltung.

Diese Entwicklung hat bei manchen Historikern und Ökonomen die Vorstellung vom ‹Ende des Geldes› hervorgerufen. Wir werden bald in einer Wirtschaft leben, in der kein Geld mehr zirkuliert, sondern nur noch Zahlen in Konten den Wirtschaftsprozess abbilden. Doch wie, wenn Geld im Prinzip nichts anderes ist – und immer war – als Buchhaltung? Was, wenn dies, was heute so augenscheinlich in Erscheinung tritt, diejenige Eigenschaft ist, die überhaupt das Wesen des Geldes als solches ausmacht?

Warentheorie und Gesetzestheorie

In der Wirtschaftswissenschaft findet man heute im Großen und Ganzen zwei entgegengesetzte Ansichten über die eigentliche Natur des Geldes: die Warentheorie und die Gesetzestheorie. Beide betrachten jedoch das Geld nicht als Buchhaltung, sondern als ein ‹Ding› mit spezifischen Eigenschaften.

Die Warentheorie betrachtet als die wesentliche Eigenschaft des Geldes seinen Warencharakter. Geld wird akzeptiert, weil es wertvoll ist (etwa Gold oder Silbermünzen). Die Gesetzestheorie hingegen besagt, dass die wesentliche Eigenschaft sein staatlich aufgeprägtes und geschütztes Zeichen ist (etwa Bronze-Münzen oder ungedeckte Banknoten). Es wird akzeptiert, weil man mit ihm die Steuern zahlen muss. Je nachdem, welche Eigenschaft dem Ding namens Geld als wesentlich zugesprochen wird, folgt eine andere Erzählung seiner Geschichte.

Was ergibt sich jedoch einer historischen Betrachtung, welche das Geld nicht als ein Ding, sondern als Buchhaltung versteht? Lassen sich durch eine solche die sich oft widersprechenden geschichtlichen Darstellungen in ihrem inneren Zusammenhang verstehen? Und welche Einsicht ergibt sich daraus in die Herausforderungen der heutigen Zeit?

Vollständiger Artikel in Nr. 47, November 2017, DAS GOETHEANUM - Wochenschrift für Anthroposophie

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