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Preisgestaltung im Gespräch

Preisgestaltung im Gespräch

Was ist ein richtiger Preis? Wie kann eine solcher ermittelt werden? Eine kleine Broschüre will zu diesem Thema einen ersten Einblick vermitteln.

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Vollgeld

Wirtschaft verstehen und gestalten

Die Werkstatt Ausbildung und Entwicklung von CoOpera bietet auch dieses Jahr wieder die Möglichkeit, zusammen mit erfahrenen Unternehmern sich mit den wirtschaftlichen Themen der Gegenwart auseinanderzusetzen und neue Initiativen sichtbar werden zu lassen.  

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Zeitschrift Sozialimpulse

Zeitschrift Sozialimpulse

Heft 2, Juni 2018

 Rundbrief Dreigliederung des sozialen Organismus. Herausgegeben von der Initiative Netzwerk Dreigliederung

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Vollgeld

Vollgeld oder Verrechnungsgeld?

Im Vorfeld der Abstimmung vom 10. Juni beschäftigen sich viele Menschen damit, ob der Staat das Geld im Umlauf bringen soll. Der Frage nach der Gestaltung des Geldes hat jedoch die nach dem Wesen des Geldes voranzugehen. Ein Artikel in der aktuellen Ausgabe von dieDrei widmet sich diesem Thema.

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TEIKEI

TEIKEI

Im weltweiten Rohstoffhandel steht Kaffee an zweiter Stelle. In diesem Markt versucht TEIKEI nach assoziativen Grundsätzen neue globale Strukturen aufzubauen, die es den Kaffeebauern ermöglichen, von ihrem Einkommen zu leben und den Kontakt mit den Kunden zu halten. Am vierzehnten Mai ist ein Segelschiff mit 11 Tonnen frischem TEIKEI Kaffee in Hamburg eingelaufen.

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Confoedera

Confoedera: Neuer Auftritt

Die Webseite der confoedera-Bewegung hat ein neues Kleid bekommen. Die in dieser Bewegung aktiven Menschen und Einrichtungen sind der Ansicht, dass das Wirtschaftsleben seinem Wesen nach brüderlich sei und engagieren sich für die schrittweise – auf der individuellen Einsicht der beteiligten Menschen beruhenden – Entwicklung und Entfaltung einer solchen, wesensgemässen Wirtschaftsweise.

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Geld ist Buchhaltung

Die Geschichte des Geldes neu schreiben

Eine kurze Betrachtung zur Geschichte des Geldes vom Gesichtspunkte, dass Geld im Wesentlichen immer eine Form der Buchhaltung ist. Eine Buchhaltung, die – den jeweiligen Zustand des menschlichen Bewusstseins spiegelnd – sich in drei Stufen verändert hat.

Von Fionn Meier

Geld ist allgegenwärtig. Zugleich verschwindet es scheinbar immer mehr. Durch die Entwicklungen der letzten Jahre benötigen wir heute immer weniger Noten und Münzen. Wir bekommen nicht nur unser Einkommen direkt auf unser Konto, sondern zahlen auch immer öfter per elektronischer Überweisung, wenn wir unsere täglichen Einkäufe tätigen. Bei diesem Vorgang werden keine Münzen und Noten mehr gegen Waren und Dienstleistungen getauscht. Übrig bleiben nur Zahlen. Zahlen in der Buchhaltung.

Diese Entwicklung hat bei manchen Historikern und Ökonomen die Vorstellung vom ‹Ende des Geldes› hervorgerufen. Wir werden bald in einer Wirtschaft leben, in der kein Geld mehr zirkuliert, sondern nur noch Zahlen in Konten den Wirtschaftsprozess abbilden. Doch wie, wenn Geld im Prinzip nichts anderes ist – und immer war – als Buchhaltung? Was, wenn dies, was heute so augenscheinlich in Erscheinung tritt, diejenige Eigenschaft ist, die überhaupt das Wesen des Geldes als solches ausmacht?

Warentheorie und Gesetzestheorie

In der Wirtschaftswissenschaft findet man heute im Großen und Ganzen zwei entgegengesetzte Ansichten über die eigentliche Natur des Geldes: die Warentheorie und die Gesetzestheorie. Beide betrachten jedoch das Geld nicht als Buchhaltung, sondern als ein ‹Ding› mit spezifischen Eigenschaften.

Die Warentheorie betrachtet als die wesentliche Eigenschaft des Geldes seinen Warencharakter. Geld wird akzeptiert, weil es wertvoll ist (etwa Gold oder Silbermünzen). Die Gesetzestheorie hingegen besagt, dass die wesentliche Eigenschaft sein staatlich aufgeprägtes und geschütztes Zeichen ist (etwa Bronze-Münzen oder ungedeckte Banknoten). Es wird akzeptiert, weil man mit ihm die Steuern zahlen muss. Je nachdem, welche Eigenschaft dem Ding namens Geld als wesentlich zugesprochen wird, folgt eine andere Erzählung seiner Geschichte.

Was ergibt sich jedoch einer historischen Betrachtung, welche das Geld nicht als ein Ding, sondern als Buchhaltung versteht? Lassen sich durch eine solche die sich oft widersprechenden geschichtlichen Darstellungen in ihrem inneren Zusammenhang verstehen? Und welche Einsicht ergibt sich daraus in die Herausforderungen der heutigen Zeit?

Vollständiger Artikel in Nr. 47, November 2017, DAS GOETHEANUM - Wochenschrift für Anthroposophie

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