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Im September traf sich das Organisations-Team des Kongress Soziale Zukunft 2021 an einem Ort, der die Zukunft schon im Namen führt: im „Zukunftsdorf Sonnerden“ bei Gersfeld/Rhön, das zur neuen Heimat von engagierten und zukunftsorientierten Menschen geworden ist. In ehemaligen Akademiegebäuden wollen sie den Ursprungsimpuls der sozial-innovativen Gründer*innen aufgreifen, verwandeln und einen Lebensort für Familien, Freunde sowie Zukunfts- und Sozialkünstler gestalten.

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Soziale und ökologische Leistungen werden in der klassischen Finanzbuchhaltung nur als Aufwand erfasst. Dadurch sind nachhaltig wirtschaftende Betriebe in der Bewertung schlechter gestellt als andere Unternehmen. Christian Hiss hat ein Konzept zur Bewertung von Leistungen für nachhaltiges Wirtschaften entwickelt.

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Willconomy hilft Dir, die Wirtschaft wirklich zu verstehen. Damit kannst Du im Alltag und in der Politik zu besseren Entscheidungen finden. In Videos und Tweets erfährst Du mehr über das Projekt und über die dort vertretene Wirtschaftslehre.

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Matthias Wiesmann referierte am 7. Februar 2020 über fünf Aspekte der Altersvorsorge in der Schweiz, über die in der Öffentlichkeit nicht disktutiert wird.

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Artikelserie aus der Bankzeitung transparenz der Freien Gemeinschaftsbank. Verfasst von Jean-Marc Decressonière.

 

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Kapitaldeckung in der Sackgasse?

Eine Dauerdebatte beschäftigt sich mit den Problemen der Altersvorsorge. Dummerweise ist es die falsche Diskussion, die geführt wird. Ein Vergleich: Gefordert ist Handeln, um den Klimawandel zu bremsen. Nun gehen die massgeblichen Leute hin und diskutieren, ob man die Thermostatventile an den Heizkörpern auswechseln und die Ölheizung mit einem neuen Brenner ausstatten sollte. Mit anderen Worten: In Bezug auf die zentralen Probleme unternehmen sie nichts.

Es ist nicht in Abrede zu stellen, dass neue Thermostatventile und ein neuer Brenner etwas nützen könnten. Und es ist nicht in Abrede zu stellen, dass ein höheres Rentenalter und ein tieferer Umwandlungssatz Entlastung bringen könnten.

Trotzdem bleibt die betriebliche Altersvorsorge der Illusion verhaftet, man könne jahrzehntelang sparen, um dann das Sparschwein zu leeren und davon zu leben. Und trotzdem bleibt die kapitalgedeckte Altersvorsorge den Schwankungen und Krisen des Finanzmarkts ausgeliefert. Trotzdem kostet die 2. Säule jährlich über 5 Milliarden Franken.

Im Referat im Rahmen der CoOpera Arbeitsgemeinschaft beschäftigte sich Matthias Wiesmann mit den Themen, die nicht diskutiert werden, den Nicht-Themen. Nur deren Diskussion könnte die Altersvorsorge auf eine nachhaltige Grundlage stellen.

Grundlagen zu diesem Referat sind in diesem PDF nachzulesen.

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Zur Webseite von Matthias Wiesmann

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