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Artikelserie aus der Bankzeitung transparenz der Freien Gemeinschaftsbank. Verfasst von Jean-Marc Decressonière.

 

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AGiD

Vor gut einem Jahr haben sich auf Initiative der deutschen und österreichischen Landesgesellschaft die Generalsekretäre und Landesvertreter aus Osteuropa ein Wochenende in Wien getroffen.

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Kurzreferate und Podiumsdiskussion mit Marc Desaules, Johannes Kronenberg, Dr. Peter Selg und Dr. Anet Spengler Neff im Station Circus Zelt, Basel

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Handelsblatt

Kann in Deutschland eine neue Eigentums-Form entstehen, welche sinnhaftes Wirtschaften ermöglicht?
Ein Gastkommentar von Armin Steuernagel im Handelsblatt.

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Mit diesem Heft möchten wir Ihnen wieder einen Einblick in unsere Bankarbeit geben und Fragen, die uns bewegen, mit Ihnen teilen. Lassen Sie sich berühren von Menschen, die versuchen, die Veränderung zu sein, die sie sich für die Welt wünschen.

 

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Wer auf der Suche ist, kann hier sehen, in welcher Richtung die Antworten der Dreigliederung liegen könnten - und wer sich schon auskennt, wird neue Zusammenhänge entdecken.

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Gemeinschaftsbank

Soziale und suffiziente Lebensmittelversorgung. Landwirtschaft mit existenzsichernde Löhne. Regenerative Bodenbearbeitung und ein nachhaltiger Anbau.

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transparenz Nr. 79

DIe Herbstausgabe unserer Bankzeitung ist erschienen.

Sie enthält u. a. folgende Themen:

  • Teikei Coffee und Teikei Netzwerk
  • Lockeres Café mit 5-Sterne-Service
  • 100 Jahre Dreigliederung des sozialen Organismus Teil V
  • Unsere Genossenschaft ausbauen
  • Ermöglichen und Verwirklichen
  • Offenes Zuhören
  • Projektfonds rundumkultur: Food Network Mértola
  • Internationale Summer School für nachhaltiges Banking
  • Geld als Gestaltungsmöglichkeit

Wir wünschen Ihnen eine anregende Lektüre!

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Immer mehr Menschen möchten heute wissen, wie ihr Produkt hergestellt wird. Der Weg, den eine Ware geht – die Transparenz in der Wertschöpfungskette –, gewinnt zunehmend an Bedeutung: Wird das Produkt hergestellt, ohne dabei Umweltschäden zu verursachen? Sind die Arbeitsbedingungen fair, wird niemand ausgebeutet? Welchen Transportweg nimmt das Produkt und wie umweltverträglich ist das Transportmittel?

Wir können diese Fragen heute immer weniger ausblenden und den Blick nur auf unseren Geldbeutel richten. Sehr langsam entsteht ein Bewusstsein dafür, dass wir alle «Weltbürger» sind und Verantwortung für unser Handeln übernehmen müssen.

Manche Menschen nehmen diese Weltbürger-Verantwortung ernst. So der 25-jährige Boyan Slat aus Rotterdam, der mithilfe einer riesigen Auffangeinrichtung versucht, den Pazifik vom Plastikmüll zu befreien («The Ocean Cleanup»1). Auslöser dieser Unternehmung war ein Tauchurlaub in Griechenland, wo der damals 16-jährige Boyan mehr Plastik als Fische im Meer schwimmen

sah. Inzwischen hat er eine eigene Firma gegründet und über 80 Expertinnen und Experten engagiert, mit denen er ein Plastiksammelsystem für den Ozean entwickelt.

Auch in unserer Nähe lassen sich Menschen nicht davon abschrecken, dass eine Initiative zunächst undurchführbar erscheint und verlassen eingefahrene Wege und Denkgewohnheiten. Kaffee gehört zu unserem Alltag, muss aber über Tausende von Kilometern mit Container-Schiffen transportiert werden. Ein Container-Schiff ist so umweltschädlich wie 50 Millionen Autos. «Was tun? Keinen Kaffee mehr trinken?» fragte sich Hermann Pohlmann und fand eine andere Lösung:

Kaffee in Segelbooten transportieren, finanziert nach dem Modell der «solidarischen Landwirtschaft». Er gründete die Firma Teikei Coffeeund segelt seitdem biologisch angebauten Kaffee nach Europa. Wie das geschieht, erfahren Sie ab S. 2. Von der Kaffeeproduktion zum Kaffeegenuss: Ökologie und Verantwortung haben auch die Freunde Andreas Di Sario und Sezer Özenir umgetrieben. 2016 gründeten sie das Café Bros, Beans & Beatsin Zürich und schrieben

es sich auf ihre Fahnen, nur fair gehandelten DemeterKaffee anzubieten und weitgehend auf Plastik zu verzichten. Kuchen, Salate und Sandwiches stellen sie aus überwiegend lokalen Zutaten selbst her und vermeiden auf diese Weise lange Transportwege (mehr dazu ab S. 4).

Teikei und Bros, Beans & Beats sind Kreditprojekte der Freien Gemeinschaftsbank. Wir waren und sind überzeugt von den Fähigkeiten der Unternehmensgründer und dem Erfolg ihrer Unternehmungen – vor allem hat uns die Verantwortlichkeit in ihrem Handeln beeindruckt. Beide Initiativen stehen für ein zukunftsgerichtetes Denken und Handeln. Zukunftsweisend – obwohl bereits über 100 Jahre «alt» – ist das, was Rudolf Steiner ab 1917 mit der Beschreibung der «Dreigliederung des sozialen Organismus» angeregt hat. Die Krise unseres heutigen Wirtschaftssystems wird allerorten verkündet. Eine Antwort auf die Frage, was nach dem Kapitalismus kommt, bleibt aus. Die «Dreigliederung» – die Auflösung der Verflechtung von Kultur, Staat und Wirtschaft in drei eigenständige Bereiche – kommt in postkapitalistischen Konzepten nicht vor und ist weitgehend unbekannt. Jean-Marc Decressonnière wirft im fünften Teil der Serie 100 Jahre Dreigliederung einen Blick auf verschiedene Wirtschaftssysteme und ihr Verhältnis von Individuum und Gesellschaft (ab. S. 6).

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>> die neue transparenz Nr. 79 zum Hochladen

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