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Digitale Revolution

Sie verpestet nicht die Luft, sie schädigt nicht das Klima, sie führt keine Kriege – die Digitalisierung tritt nicht durch spektakuläre Ereignisse in den Nachrichten auf. Dennoch greift sie heute wie kein anderes Phänomen in alle Lebensbereiche hinein, verändert die Welt, verändert uns. Sie ist eine stille, eine unbemerkte Revolution.

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Bankspiegel

Nachhaltig wirtschaften!

Schlaglichter aus der GLS Gemeinschaft, zukunftsweisende Themen, interessante Initiativen, zweckdienliche Ideen und Wissenswertes aus der Bank – der BANKSPIEGEL

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Geld ist Buchhaltung

Die Geschichte des Geldes neu schreiben

Geld verschwindet heute scheinbar immer mehr. Doch, ist dies tatsächlich so? Oder tritt nur hervor, was Geld schon immer war – nämlich Buchhaltung?

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Erdbeben

Langfristige Hilfe für Nepals Erdbebenregionen

Wir bauen die Schulen.
Jetzt geht es darum, sie mit lebendigen Lerninhalten zu füllen, um die Kinder stark für die Zukunft zu machen.

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GLS Bank

Zum 8. Mal Gesamtsieger

Erneut schneidet Deutschlands größte nachhaltige Bank bei der Abstimmung von über 20.000 Kundinnen und Kunden am besten ab. Auch bei einer Untersuchung von Vermögensverwaltern erhält die GLS Bank Bestnoten.

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Assoziative Vermittlungsagentur

Assoziative Vermittlungsagentur gegründet

Wie Menschen eine Aufgabe und Unternehmen ihren Sinn finden?

Unternehmen die aus der Anthroposophie inspiriert sind, brauchen Mitarbeitende die nicht nur Fachkenntnis mitbringen, sondern sich auch mit dem ‹Spirit› einer Firma oder einer Institution verbinden können. 

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Zeitgenosse werden

Als die Erwachsenenwelt zu Beginn der 20. Jahrhunderts sich in Schlaf und Illusionen verlor, war es der zweiundzwanzigjährige Lyriker Georg Heym, der am 6.7.1910 hellsichtig in seinem Tagebuch notierte: »Dieser Frieden ist so faul, öde und schmierig wie eine Leimpolitur auf alten Möbeln«. Wenige Jahre später zeigte sich dann die Wirklichkeit der von der Politur überdeckten Ereignisse. Norbert Boeder – ein Mitglied der Jugendbewegung – rief in einem Gedicht den Erwachsenen zu: »Ihr Alten seid die Toten, / wir Jungen sind Gericht. / Ihr sitzt an einem Knoten / der Zeit und löst ihn nicht. / Ihr könnt ihn auch nicht lösen, / weil keiner von euch frei – / wir machen drum kein Wesen, / wir schlagen ihn entzwei.« 1967/68 waren es wieder vor allem Schüler und Studenten, die gegen die Blindheit der Kriegsverstrickungen in Vietnam, die Verdrängungsmechanismen ihrer Eltern, die politischen Lügen und kulturellen Erstarrungen protestierten und spürten, dass ihre Zeit weltweit nach Gerechtigkeit, Frieden und Umweltverantwortung rief.

Heute staunt man immer wieder angesichts der existenziellen, rückhaltlosen Initiativen von jungen Menschen, die nach der Schule erst einmal nach Südamerika reisen, um die Lebensbedingungen der Menschen dort kennenzulernen und sich für eine ökologische Initiative zu engagieren; die so stark mit dem Elend in Afrika mitleiden, dass sie Hebammen oder Ärzte werden, um vor Ort helfen zu können oder die mit 19 ein ganzes Kulturzentrum gründen und dafür über eine Millionen Euro auftreiben. Den Älteren weit überlegen sind sie im Umgang mit der digitalen Welt – und zwar keineswegs nur im Sinne äußerer Anwendung, sondern auch bezüglich kreativer Ideen bei Crowdfunding, anspruchsvollen Medienkonzepten und effektiven Kommunikationsabläufen.

Wenn der Himmel revoltiert

Müssen junge Menschen also erst zu Zeitgenossen erzogen werden? Ein junger Mensch bringt, wenn er auf diese Erde kommt und auf ihr zu leben beginnt, etwas mit, über das die Älteren gerade nicht verfügen: die neuesten, aktuellsten Impulse aus einer Welt, die uns äußerlich nicht vor Augen liegt. Geradezu verzweifelt hat Rudolf Steiner am 19.7.1921 seine damaligen Stuttgarter Mitarbeiter in der ersten Waldorfschule auf diese Tatsache hinzuweisen versucht. Er musste feststellen, dass die Kollegen keineswegs die jugendlichen Schülerinnen und Schüler in der nötigen Weise erreichten, sondern über sie hinweg dozierten. Seine Diagnose lässt an Deutlichkeit nichts zu wünschen übrig und dokumentiert sein dringendes Anliegen, eine Wahrnehmung der tiefsten Intentionen anzustoßen, die junge Menschen ihrer Zeit entgegenbringen: »Wir stehen so da, dass wir eine Kluft auf­gerichtet haben zwischen uns und dieser Jugend. […] Wir sind durch einen Abgrund vom Kinde getrennt.«

Wenn es um Zeitgenossenschaft geht, sind zunächst wir, die erwachsenen Eltern und Pädagogen gemeint. Wir sind aufgerufen, in uns selbst die Zeitimpulse, die Aufgaben der Zukunft zu entdecken. Nur wenn uns dies gelingt, ist die Frage erlaubt, inwieweit es bei den Schülerinnen und Schülern tatsächlich noch bestimmte Dinge gibt, die nicht von selbst schon als Fähigkeiten zur Verfügung stehen, sondern einer unterstützenden Hilfe bedürfen.

» zum ganzen Bericht in erziehungskunst.de

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