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Bildungshefte

Aufwachen für eine neue Zukunft: Bildungshefte für Konsumentinnen und Konsumenten

Konsumentenbildung tut not. Alle anderen Wirtschaftspartner haben eine Ausbildung, eine Lehre, ein Studium, nur wir Konsumenten nicht! Die brennenden Zeitfragen können nur durch Bildung verstanden werden. Die vom Konsumenten Verband initierten Projekte «Konsumenten-Bildung» schliessen diese Bildungslücke.

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Preisgestaltung im Gespräch

Preisgestaltung im Gespräch

Was ist ein richtiger Preis? Wie kann eine solcher ermittelt werden? Eine kleine Broschüre will zu diesem Thema einen ersten Einblick vermitteln.

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Vollgeld

Wirtschaft verstehen und gestalten

Die Werkstatt Ausbildung und Entwicklung von CoOpera bietet auch dieses Jahr wieder die Möglichkeit, zusammen mit erfahrenen Unternehmern sich mit den wirtschaftlichen Themen der Gegenwart auseinanderzusetzen und neue Initiativen sichtbar werden zu lassen.  

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Zeitschrift Sozialimpulse

Zeitschrift Sozialimpulse

Heft 2, Juni 2018

 Rundbrief Dreigliederung des sozialen Organismus. Herausgegeben von der Initiative Netzwerk Dreigliederung

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Vollgeld

Vollgeld oder Verrechnungsgeld?

Im Vorfeld der Abstimmung vom 10. Juni beschäftigen sich viele Menschen damit, ob der Staat das Geld im Umlauf bringen soll. Der Frage nach der Gestaltung des Geldes hat jedoch die nach dem Wesen des Geldes voranzugehen. Ein Artikel in der aktuellen Ausgabe von dieDrei widmet sich diesem Thema.

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TEIKEI

TEIKEI

Im weltweiten Rohstoffhandel steht Kaffee an zweiter Stelle. In diesem Markt versucht TEIKEI nach assoziativen Grundsätzen neue globale Strukturen aufzubauen, die es den Kaffeebauern ermöglichen, von ihrem Einkommen zu leben und den Kontakt mit den Kunden zu halten. Am vierzehnten Mai ist ein Segelschiff mit 11 Tonnen frischem TEIKEI Kaffee in Hamburg eingelaufen.

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Zeitgenosse werden

Als die Erwachsenenwelt zu Beginn der 20. Jahrhunderts sich in Schlaf und Illusionen verlor, war es der zweiundzwanzigjährige Lyriker Georg Heym, der am 6.7.1910 hellsichtig in seinem Tagebuch notierte: »Dieser Frieden ist so faul, öde und schmierig wie eine Leimpolitur auf alten Möbeln«. Wenige Jahre später zeigte sich dann die Wirklichkeit der von der Politur überdeckten Ereignisse. Norbert Boeder – ein Mitglied der Jugendbewegung – rief in einem Gedicht den Erwachsenen zu: »Ihr Alten seid die Toten, / wir Jungen sind Gericht. / Ihr sitzt an einem Knoten / der Zeit und löst ihn nicht. / Ihr könnt ihn auch nicht lösen, / weil keiner von euch frei – / wir machen drum kein Wesen, / wir schlagen ihn entzwei.« 1967/68 waren es wieder vor allem Schüler und Studenten, die gegen die Blindheit der Kriegsverstrickungen in Vietnam, die Verdrängungsmechanismen ihrer Eltern, die politischen Lügen und kulturellen Erstarrungen protestierten und spürten, dass ihre Zeit weltweit nach Gerechtigkeit, Frieden und Umweltverantwortung rief.

Heute staunt man immer wieder angesichts der existenziellen, rückhaltlosen Initiativen von jungen Menschen, die nach der Schule erst einmal nach Südamerika reisen, um die Lebensbedingungen der Menschen dort kennenzulernen und sich für eine ökologische Initiative zu engagieren; die so stark mit dem Elend in Afrika mitleiden, dass sie Hebammen oder Ärzte werden, um vor Ort helfen zu können oder die mit 19 ein ganzes Kulturzentrum gründen und dafür über eine Millionen Euro auftreiben. Den Älteren weit überlegen sind sie im Umgang mit der digitalen Welt – und zwar keineswegs nur im Sinne äußerer Anwendung, sondern auch bezüglich kreativer Ideen bei Crowdfunding, anspruchsvollen Medienkonzepten und effektiven Kommunikationsabläufen.

Wenn der Himmel revoltiert

Müssen junge Menschen also erst zu Zeitgenossen erzogen werden? Ein junger Mensch bringt, wenn er auf diese Erde kommt und auf ihr zu leben beginnt, etwas mit, über das die Älteren gerade nicht verfügen: die neuesten, aktuellsten Impulse aus einer Welt, die uns äußerlich nicht vor Augen liegt. Geradezu verzweifelt hat Rudolf Steiner am 19.7.1921 seine damaligen Stuttgarter Mitarbeiter in der ersten Waldorfschule auf diese Tatsache hinzuweisen versucht. Er musste feststellen, dass die Kollegen keineswegs die jugendlichen Schülerinnen und Schüler in der nötigen Weise erreichten, sondern über sie hinweg dozierten. Seine Diagnose lässt an Deutlichkeit nichts zu wünschen übrig und dokumentiert sein dringendes Anliegen, eine Wahrnehmung der tiefsten Intentionen anzustoßen, die junge Menschen ihrer Zeit entgegenbringen: »Wir stehen so da, dass wir eine Kluft auf­gerichtet haben zwischen uns und dieser Jugend. […] Wir sind durch einen Abgrund vom Kinde getrennt.«

Wenn es um Zeitgenossenschaft geht, sind zunächst wir, die erwachsenen Eltern und Pädagogen gemeint. Wir sind aufgerufen, in uns selbst die Zeitimpulse, die Aufgaben der Zukunft zu entdecken. Nur wenn uns dies gelingt, ist die Frage erlaubt, inwieweit es bei den Schülerinnen und Schülern tatsächlich noch bestimmte Dinge gibt, die nicht von selbst schon als Fähigkeiten zur Verfügung stehen, sondern einer unterstützenden Hilfe bedürfen.

» zum ganzen Bericht in erziehungskunst.de

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