Veranstaltungen aus diesem Bereich

Veranstaltungen aus diesem Bereich

Saal der Freien Gemeinschaftsbank, Meret Oppenheim-Strasse 10, 4053 Basel

Geld-Schein

Eine künstlerische Anschauung von Iris Balbach. Mit Vortrag, Ausstellung und Austausch.

Seit den Anfängen des Geldes hat die Gestaltung des Zahlungsmittels eine Bedeutung. Waren es früher vor allem Machtsymbolik oder Naturmotive, die auf den Münzen zum Ausdruck kam, sind in der Neuzeit verstärkt ästhetisch-künstlerische Motive in den Vordergrund getreten.

Welche Rolle spielt die Motivik und ästhetische Gestaltung auf Münzen und Geldscheinen? Welche kulturelle Identität kommt darin zum Ausdruck? Welche Bedeutung hat die Gestaltung des Geldes für uns?

Die Künstlerin Iris Balbach setzt sich seit fünf Jahren mit der Frage des Geldes und der Bedeutung seiner ästhetischen Gestaltung und Materialität auseinander. Im Laufe ihrer Beschäftigung stiess sie auf viele Motive, die mit unserem täglichen Umgang mit Geld zu tun haben. Was bedeutet es, jemandem eine Münze oder einen Geldschein in die Hand zu drücken? Was schafft das für eine Beziehung? Wie fühlt sich das Geld in der Hand an? Was bedeutet es, wenn es kein nationales Geld mehr gibt (z. B. der Euro) oder überhaupt kein physisches Zahlungsmittel (Digitalwährung)?

Der Weg ihrer Auseinandersetzung führte Iris Balbach von einer künstlerischen Nachschaffung weltweiter Währungen hin zu Kompositionen, die ausgemusterte Geldscheine der Schweizerischen Nationalbank, Blattgold, Kupfer, Erde und Kohle als Materialbasis haben.

Iris Balbach wird ihren künstlerischen Weg mit der Frage des Geldes, seiner Ästhetik und seiner Beziehungshaftigkeit beschreiben, mit dem Publikum in ein Gespräch kommen und unterschiedliches Geld aus aller Welt zum eigenen Erleben der Qualitäten mitbringen.

Im Rahmen der Veranstaltung wird eine Ausstellung mit rund 10 Bildern von Iris Balbach gezeigt.

Geld-Schein - Freie Gemeinschaftsbank

Ausstellungen und Kurse

L'Aubier, Montezillon (Schweiz)

Ausbildung
'Selbstständigkeit wagen'

Neunmonatige Vollzeitausbildung auf Grundlage der Anthroposophie für junge Menschen zwischen 21 und 33 Jahren.
Vormittagsunterricht - Assoziative Wirtschaft und Dreigliederung, biodynamische Landwirtschaft, Menschenkunde.
Nachmittags-Ateliers - Theater, Bodenarbeit mit 'Curly'-Pferden, beobachten, modellieren, Eurythmie.
Praktische Erfahrungen in den Sektoren: Service, Küche, Hof, Käserei, Aussenbereich, Laden oder Rezeption.

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Rudolf Steiner Schule Basel |

Aufbruch und Fesselung - Jugend im Kräftefeld der Neuen Medien

Öffentliche Tagung der Anthroposophischen Gesellschaft in der Schweiz

Aufbruch und Fesselung - Jugend im Kräftefeld der Neuen Medien
Tagung Aufbruch und Fesselung - Jugend im Kräftefeld der Neuen Medien

Die Industrialisierung der Intelligenz durch den Computer bedeutet einen gewaltigen Einschnitt in unsere Kultur. Wissen wir wirklich, worauf wir uns da einlassen? Können wir beobachten, wie sich das Denken durch den Computer verändert? Wollen wir diese Veränderung? Oder müssen wir vielleicht ausgleichende Massnahmen ergreifen? Und was heisst das für die Erziehung? Erst wenn wir in Klarheit durchschauen, was in uns durch die digitale Welt bewirkt wird, können wir von diesbezüglicher Medienkompetenz sprechen.

Jeder Jugendliche ist wie ein Versprechen – es wartet in ihm so vieles, was sich im Laufe des Lebens entfalten kann. Wir können von den jungen Menschen vieles erwarten und sie erwarten auch vieles von uns. Ein Gebiet des dauerndes Ringens zwischen den Generationen ist das Medien-Thema. Die Welt der Medien saugt mit ungeheurer Kraft und perfiden Versuchungstechniken das Bewusstsein der jungen Menschen in ihren Bann. Sie drohen dann zu vergessen, weswegen sie eigentlich hier sind, und nähren stattdessen die Mediengeräte mit ihrer Aufmerksamkeit.

Noch nie war Jugend so umkämpft wie heute. Noch nie lagen Himmel und Hölle so nahe beieinander. Wie können wir uns da gegenseitig im Bewusstsein beistehen und Ausgleiche schaffen? Zwischen den Versuchungen der Medien und der Faszination der Maschinen gilt es heute einen Weg zu finden, der dem Menschen seine Menschlichkeit nicht raubt.

 Johannes Greiner

Tagungsprogramm

Samstag, 27. Oktober 2018 (Änderungen vorbehalten)

09:15
Begrüssung: Johannes Greiner
Musik: Milena Kowarik, Violoncello, und Leonardo Fuhrmann, Klavier

09:30
Vortrag: Johannes Greiner, «Das Wesen des Digitalen und die Neuen Medien»

10:30
Pause

11:00
Vortrag: Andreas Neider, «Auswirkungen digitaler Medien auf Jugendliche: Aufmerksamkeitsdefizite und die Fesselung der freien Kräfte»

12:00
Mittagessen

14:00
Künstlerische Darstellung: Junge Bühne unter der Leitung von Andrea Pfaehler

15:00
Pause

15:30
Beitrag: Anna Cecilia Grünn, «Naturwesen und Technik»

16:30
Gesprächsgruppen mit den Referenten

17:45
Beitrag: Katinka Penert, «Erziehung und Neue Medien: Auf was es wirklich ankommt»

18:45
Abendessen

20:15
Vortrag: Peter Selg, «Die Zukunftskräfte der Jugend»

21:15
Abschluss
Musik mit Milena Kowarik, Violoncello, und Leonardo Fuhrmann, Klavier

21:30
Ende

Informationen

Datum
Samstag, 27. Oktober 2018
9:15 bis ca. 21:30 Uhr 

Tagungsort
Rudolf Steiner Schule Jakobsberg
Jakobsbergerholzweg 54, 4053 Basel
Da es in der Nähe des Tagungsortes keine Parkplätze gibt, empfehlen wir die Anfahrt mit Tram und Bus: Tram 16, Bus 37 oder Bus 47 bis Haltestelle Jakobsberg. Dann 2 Minuten Fussweg.

Anmeldung (bis Dienstag, 16. Oktober 2018)
Anthroposophische Gesellschaft in der Schweiz
Oberer Zielweg 60
4143 Dornach
Tel 061 706 84 40  |  info@anthroposophie.ch

Tagungskosten
Die Tagungskosten werden durch freie Beiträge gedeckt – durch Einzahlung eines frei wählbaren Unterstützungsbeitrags für die eigene Teilnahme oder um anderen die Teilnahme zu ermöglichen.

Richtpreis inkl. Pausenverpflegung: CHF 90.–
Mittagessen: CHF 25.–
Abendessen: CHF 20.–
Nach Eingang Ihrer Anmeldung erhalten Sie eine Bestätigung.

Die Veranstaltung ist öffentlich. Nach Bedarf wird eine französische Simultanübersetzung angeboten.

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