Veranstaltungen aus diesem Bereich

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Freie Gemeinschaftsbank Basel

Wirtschaftliche Assoziation verstehen

Wir begeben uns auf die Suche nach passenden Organisationsformen für eine menschengemässe Wirtschaft. Welche Rahmenbedingungen braucht der Mensch, um sich gestalterisch - als Konsument*in, Händler*in oder Produzent*in - in die Wirtschaft einbringen zu können? Referat und seminaristisches Arbeiten.
Mit Rudolf Isler und der Sozialwissenschaftlichen Arbeitsgruppe der Freien Gemeinschaftsbank. Eintritt frei.

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Freie Gemeinschaftsbank Basel

Wem gehören unsere Unternehmen?

Warum ein neues Eigentumsverständnis die Wirtschaft verändern kann: Pionier-Unternehmen der nachhaltigen Branche werden zunehmend zu Spekulationsgütern gemacht und an Konzerne verkauft. So gehört Pukka Tee jetzt Unilever und Davert einem schwedischen Konzern. Gibt es eine Alternative zum Verkauf an einen Grosskonzern? Die Purpose Stiftung und die Beteiligungsgesellschaft Purpose Evergreen Capital haben ein Modell entwickelt, wie Unternehmen eine besondere Unternehmensform annehmen und „sich selbst gehören“ können: Verantwortungeigentum statt Vermögenseigentum. Purpose hat mit diesem Modell in Deutschland und den USA bereits vielen Unternehmen geholfen und damit Aufsehen erregt.
Mit Armin Steuernagel, Purpose-Gründer. Eintritt frei.

Goetheanum, Dornach

Geld im Lichte von Karma und Freiheit

Ökonomie der Brüderlichkeit aus einem Verständnis vom Finanzverhalten als Schicksalsgestalter. Eine Tagung für alle, die angesichts der Weltwirtschaftslage konkrete Möglichkeiten zur Veränderung ihres Finanzverhaltens bewegen, die auf der Idee der Brüderlichkeit beruhen.

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Ausstellungen und Kurse

Aktuell sind keine Termine vorhanden.

Stiftung TRIGON, Dornach |

Das italienische Sardex-Netzwerk und der Nationalökonomische Kurs Rudolf Steiners

Programm:

Freitag, 31.08.2018 20.00 Uhr
Gesamtwirtschaftliche Gesichtspunkte zum Aufbau einer Komplementärwährung
Vortrag von Stephan Eisenhut
 
Samstag, 01.09.2018 09.00-17.00 Uhr
Seminar und Gespräch mit Jens Martignoni und Stephan Eisenhut
 

Im April und Mai 2018 trafen sich 20-25 Personen in Dornach (CH), um grundlegende Fragen zu einer zukünftigen und zukunftsfähigen Wirtschaft zu besprechen. Es beteiligten sich Unternehmer unterschiedlicher Branchen an diesen Gesprächen, aber auch Persönlichkeiten, die sich für gesunde und nachhaltige Formen des Wirtschaftens interessieren. Grundlage für diese Gespräche waren Gedanken, die Rudolf Steiner zu Beginn des letzten Jahr- hunderts entwickelt hat. Im Verlauf der Gespräche tauchte die Frage auf, ob die in Italien entwickelte und implemen- tierte Komplementärwährung Sardex ein möglicher und sinnvoller Einstieg in neue Formen des assoziativen Wirtschaftens auch in Deutschland und der Schweiz sein könnte. Der Sardex als Komplementärwährung wurde im Umfeld einer krisenhaften Situation in der Region Sardinien entwickelt. Ihm liegt ein besonderes Verständnis von Geld und ein neuer Umgang mit Geld zugrunde.

Die Finanzkrise hat Deutschland scheinbar nicht sehr hart getroffen. Bio boomt und die großen Handelsketten richten sich vermehrt darauf ein. Dennoch übernimmt die Agrarindustrie immer mehr landwirtschaftliche Flächen. Gleich- zeitig wird auf dem G20-Gipfel von Politikern die rasante Zerstörung landwirtschaftlicher Nutzfläche beklagt. Kaum jemand durchschaut, wie diese Probleme mit dem Zentralbankgeld zusammenhängen. Es ist das Geld der wirtschaftlichen Großorganisation und schafft insbesondere für diese günstige Bedingungen. Das Sardex-Netzwerk zeigt, dass es möglich ist, ein Geld der kleinen und mittleren Unternehmen zu schaffen, welches zugleich ein Instrument einer Gemeinschaft zusammenarbeitender Menschen ist. Lässt sich dieses Instrument so gestalten, dass auch eine nachhaltige landwirt- schaftliche Produktion in einer den jeweiliggen Gegebenheiten angemesser Größe möglich ist? Wie könnte so ein Ansatz im deutschen und schweizer Wirtschaftsraum aufgebaut werden? Welche Wirtschaftsunternehmen können den Kern eines solchen Verrechungskreislaufes werden?

Nachdem Sardex-Gründer Guiseppe Littera kurzfristig absagen musste, konnten wir für den Samstag Jens Martignoni für eine Darstellung zu den Möglichkeiten eines Aufbaus einer solchen Komplementärwährung gewinnen. Letztlich geht es um die Frage, wie das Prinzip der Solidarischen Landwirtschaft durch den Aufbau assoziativer Strukturen auf eine breitere Basis gestellt werden kann.

Ort:
Stiftung TRIGON
Juraweg 17
CH-4143 Dornach (Dachgeschoss)
 
Kosten:
20 CHF Vortrag
100 CHF (ermässigt 60 CHF) Gesamte Veranstaltung (Vortrag und Seminar)
 
Mittagessen:
Für den 01. September kann ein Mittagessen für 15 CHF gebucht werden.
Bitte bei der Anmeldung berücksichtigen.
 
Anmeldung für Vortrag und Seminar wegen der Raumplanung unbedingt notwendig!
Christopher Schümann, Tel: +41 76 662 4144
Email: post.schuemann@gmail.com
 

Weitere Informationen: 

>> Flyer: Das italienische Sardex-Netzwerk und der Nationalökonomische Kurs Rudolf Steiners

Veranstalter:

D.N. Dunlop Institut für anthroposophische Erwachsenenbildung Sozialforschung und Beratung.
Mit freundlicher Unterstützung der Stiftung Trigon.

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