Veranstaltungen aus diesem Bereich

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Freie Gemeinschaftsbank Basel

Wirtschaftliche Assoziation verstehen

Wir begeben uns auf die Suche nach passenden Organisationsformen für eine menschengemässe Wirtschaft. Welche Rahmenbedingungen braucht der Mensch, um sich gestalterisch - als Konsument*in, Händler*in oder Produzent*in - in die Wirtschaft einbringen zu können? Referat und seminaristisches Arbeiten.
Mit Rudolf Isler und der Sozialwissenschaftlichen Arbeitsgruppe der Freien Gemeinschaftsbank. Eintritt frei.

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Freie Gemeinschaftsbank Basel

Wem gehören unsere Unternehmen?

Warum ein neues Eigentumsverständnis die Wirtschaft verändern kann: Pionier-Unternehmen der nachhaltigen Branche werden zunehmend zu Spekulationsgütern gemacht und an Konzerne verkauft. So gehört Pukka Tee jetzt Unilever und Davert einem schwedischen Konzern. Gibt es eine Alternative zum Verkauf an einen Grosskonzern? Die Purpose Stiftung und die Beteiligungsgesellschaft Purpose Evergreen Capital haben ein Modell entwickelt, wie Unternehmen eine besondere Unternehmensform annehmen und „sich selbst gehören“ können: Verantwortungeigentum statt Vermögenseigentum. Purpose hat mit diesem Modell in Deutschland und den USA bereits vielen Unternehmen geholfen und damit Aufsehen erregt.
Mit Armin Steuernagel, Purpose-Gründer. Eintritt frei.

Goetheanum, Dornach

Geld im Lichte von Karma und Freiheit

Ökonomie der Brüderlichkeit aus einem Verständnis vom Finanzverhalten als Schicksalsgestalter. Eine Tagung für alle, die angesichts der Weltwirtschaftslage konkrete Möglichkeiten zur Veränderung ihres Finanzverhaltens bewegen, die auf der Idee der Brüderlichkeit beruhen.

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Ausstellungen und Kurse

Aktuell sind keine Termine vorhanden.

Stiftung TRIGON, Dornach |

Die Stellung von nachhaltig wirtschaftenden Landwirtschaftsbetrieben in einer assoziativen Wirtschaftsweise

Programm:

Freitag, 26.10.2018 20.00 Uhr
Geldschöpfung und Landwirtschaft: Warum das Geld geerdet werden muss
Vortrag von Stephan Eisenhut
 
Samstag, 27.10.2018 09.00-17.00 Uhr
Seminar und Gespräch mit Stephan Eisenhut und der Initiativgruppe "Verrechnungsgeldbasierte Regionalassoziation
 

Im Frühling 2018 entstand ein Arbeitszusammenhang in Dornach (CH), um grundlegende Fragen zu einer zukünftigen und zukunftsfähigen Wirtschaft zu besprechen. Es beteiligten sich Unternehmer unterschiedlicher Branchen an den bisherigen Gesprächen, aber auch Persönlichkeiten, die sich für gesunde und nachhaltige Formen des Wirtschaftens interessieren. Grundlage für diese Gespräche waren Gedanken, die Rudolf Steiner zu Beginn des letzten Jahrhunderts entwickelt hat, aber auch praktische Initiativen, deren Geschäftsmodell auf ein assoziatives Wirtschaftsmodell ausgerichtet ist. Von Anfang an wurde angestrebt, Theorie und Praxis, Denker und Praktiker zusammen zu bringen, in der Hoffnung, dass auf diese Weise neue Ideen, aber auch praxisorientierte Initiativen entstehen.

Beim letzten Treffen sollte eigentlich Guiseppe Littera, Mitbegründer der in Italien sehr erfolgreichen Komplementärwährung Sardex, über sein Projekt sprechen. Da er verhindert war, konnte Jens Martignoni kurzfristig einspringen, und sehr detailliert über die Entwicklung von Komplementärwährungen im Allgemeinen und über den Sardex im Besonderen berichten. Es zeigte sich, dass von verschiedenen Seiten Gedanken für einen betriebsübergreifenden Wirtschaftsansatz gereift waren, die so gut zueinanderfanden, dass im Anschluss des Treffens sich eine Initiativgruppe bilden konnte, die das Projekt „Verrechnungsgeldbasierte Regionalassoziation“ (Ideenskizze siehe Flyer) auf der Grundlage des Sardex-Modells ins Leben gerufen hat. Die Initiativgruppe hat sich mittlerweile auf acht Persönlichkeiten mit verschiedenen, sich sehr gut ergänzenden Kompetenzen erweitert.

Wir möchten bei unserem nächsten Treffen den Ansatz, praxisorientierte Initiativen mit gedanklicher Grundlagenarbeit zu verbinden, fortsetzen. Im Nationalökonomischen Kurs zeigt Rudolf Steiner die zentrale Stellung der Landwirtschaft für den volkswirtschaftlichen Prozess auf. Die gesamte Preisbildung muss auf die Urproduktion zurückgeführt werden können. Das zentralbankgesteuerte Bankensystem zerschneidet diesen Zusammenhang. Durch den Aufbau eines Komplementärwährungssystems ähnlich dem Sardex könnte dieser Zusammenhang bei richtiger Gestaltung zumindest regional wieder transparent gemacht werden.

In einem Grundlagenbeitrag am Freitagabend wird Stephan Eisenhut zeigen, wie Rudolf Steiner den Wert des Geldes auf die Tätigkeit der Menschen in der Landwirtschaft zurückführt und wie diese Gedanken in einem Komplemtärwährungssystem berücksichtigt werden kann. Dabei geht es darum, die Landwirtschaft in ein richtiges Verhältnis zu den anderen Sektoren des Wirtschaftslebens zu bringen. Diese anderen Sektoren stehen in der Verantwortung, nachhaltige wirtschaftende Landwirtschaftsbetriebe überhaupt zu ermöglichen.

Am Samstag werden wir vom Stand der Initiative „Verrechnungsgeldbasierte Regionalassoziation“ berichten und die Fragen, die aus dem Grundlagenbeitrag und der Vorstellung der Initiative entstanden sind, vertiefen.

Ort:
Stiftung TRIGON
Juraweg 17
CH-4143 Dornach (Dachgeschoss)
 
Kosten:
20 CHF Vortrag
100 CHF (ermässigt 60 CHF) Gesamte Veranstaltung (Vortrag und Seminar)
 
Mittagessen:
Für den 27. Oktober kann ein Mittagessen für 15 CHF gebucht werden.
Bitte bei der Anmeldung berücksichtigen.
 
Anmeldung für Vortrag und Seminar wegen der Raumplanung unbedingt notwendig!
Christopher Schümann, Tel: +41 76 662 4144
Email: post.schuemann@gmail.com
 

Weitere Informationen: 

>> Flyer: Die Stellung von nachhaltig wirtschaftenden Landwirtschaftsbetrieben in einer assoziativen Wirtschaftsweise

Veranstalter:

D.N. Dunlop Institut für anthroposophische Erwachsenenbildung Sozialforschung und Beratung.
Mit freundlicher Unterstützung der Stiftung Trigon.

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