Veranstaltungen aus diesem Bereich

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Universität Witten/Herdecke

Natur als Ressource und als Resonanzraum: Über zwei Formen der Weltbeziehung

Der Soziologe und Politikwissenschaftler Hartmut Rosa berichtet über seine Forschung zu Zeiterleben, Beschleunigung und Resonanzphänomenen. 

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Dreispitz, Basel

Der Abgrund des Nationalismus und die Zukunft der Menschengemeinschaft

Die öffentliche Tagung der Anthroposophischen Gesellschaft in der Schweiz widmet sich den inneren und äusseren Grundlagen und Gefahren der Gemeinschaftsbildung und möchte hieraus Zukunftsperspektiven entwickeln.

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Goetheanum, Dornach

1917-2017 Eine Zweite Chance

Eine Sicht aus dem Westen. Der Wirtschaftfshistoriker Dr. Christopher Houghton Budd, Koordinator der Wirtschaftskonferenz des Goetheanums, schätzt in diesem Vortrag die Herausforderungen unserer Zeit ein.

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Goetheanum, Dornach

Ökonomie der Brüderlichkeit

Diese Tagung wendet sich an alle, die angesichts der Weltwirtschaftslage die Frage nach konkreten Möglichkeiten für eine Veränderung ihres Finanzverhaltens bewegt und die dafür ethisch­praktische Ideen suchen.

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Ausstellungen und Kurse

L'AUBIER, Montezillon

Umdenken tut Not

Eine Ausstellung die es sich zum Anliegen macht, an die Ereignisse unserer Zeit mit einem assoziativen Gesichtspunkt, so wie ihn Rudolf Steiner formuliert hat heranzugehen. Sie bietet eine Auswahl von in zwei Heften des Goetheanum Fonds im Oktober 2012 und November 2016 erschienenen Texten. Diese Fragen begleiten uns seit den Anfängen von L’AUBIER seit 1979.

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Goetheanum, Dornach |

Ökonomie der Brüderlichkeit

im Umgang mit Kaufen, Leihen und Schenken

Ökonomie der Brüderlichkeit

Eine Ökonomie kann als brüderlich bezeichnet werden, wenn an jeder Stelle in dem ihr zugrundeliegenden Finanz­kreislauf fortwährende Ausgewogenheit herrscht, das heisst: wenn beim Austauschen von Werten keiner ohne Zuspruch der Anderen sich bevorzugt, sich in eine Vor­machtstellung bringt, andere zu seinem Vorteil arbeiten lässt. Das Hypomochlion, die Zunge an der Waage, an der diese Ausgewogenheit gesucht und gestaltet werden kann, ist da, wo in einem assoziativen Vorgang der jeweils richtige Preis ermittelt wird. Angesichts der drei im Finanzkreislauf auftretenden Geldarten können wir demnach sagen:

«Der richtige Preis» enthält nicht weniger, aber auch nicht mehr an Kaufgeld, als die produzierenden Arbeiter und die beteiligten Händler für sich und für die zu ihnen gehö­renden Nichterwerbstätigen (Kinder, Studierende, Kranke, Arbeitslose, Alte etc.) anteilmässig an Lebensbedarf benö­tigen, bis ein gleiches Produkt neu hergestellt und zum Verkauf bereitgestellt ist.

«Der richtige Preis» enthält nicht weniger, aber auch nicht mehr an Leihgeld, als durch die Anwendung von Produk­tionsmitteln (Saatgut, Werkzeug, Maschinen, Liegenschaften etc.) an Mehrwert erzeugt und befristet dem Kapitalaustausch für die Erneuerung und Weiterentwicklung der Produktions­ mittel zugeführt werden soll.

«Der richtige Preis» enthält nicht weniger, aber auch nicht mehr an Schenkgeld, als aus dem befristeten Kapitalaus­ tausch herausgenommen und den im produktionsunab­hängigen, freien Kultur­ und Geistesleben tätigen Arbeitern (Lehrer, Ärzte, Künstler, Priester etc.) à fonds perdu für ihren Lebensunterhalt zur Verfügung gestellt werden soll, damit sie eine fruchtbare geistige Entwicklung der Menschheit fördern und entfalten können.

Die Tagung wendet sich an alle – Finanzverantwortliche, Angestellte, Fachleute, Laien, Konsumenten, Eigentümer, Schuld­ner und Gläubiger –, die angesichts der Weltwirtschaftslage die Frage nach konkreten Möglichkeiten für eine Veränderung ihres Finanzverhaltens bewegt und die dafür ethisch­praktische Ideen suchen.

Anmeldung erbeten bis Freitag, 27. Oktober 2017.

Eine gemeinschaftliche Tagung von:

Anthroposophische Gesellschaft in der Schweiz — L’Aubier Montezillon — Die Christengemeinschaft Schweiz — confoedera-Förderverein Zürich — CoOpera Sammelstiftung Ittigen — Freie Gemeinschaftsbank Basel — Gemeingut Boden Schweiz — IG Soziale Dreigliederung GWÖ — Konsumentenverein Basel und Umgebung — NWO-Stiftung Belcampo — Sektion für Sozialwissenschaften am Goetheanum — Stiftung Edith Maryon Basel — Stiftung TRIGON Arlesheim

Mitwirkende:

Jean-Marc Decressonnière, Geschäftsleitungsmitglied der Freien Gemeinschaftsbank, Marc Desaules, Vorstand Anthroposophische Gesellschaft Schweiz, Gerald Häfner, Leiter der Sektion für Sozialwissenschaften am Goetheanum, Fionn Meier, Student der Wirtschaftswissenschaften, Cristóbal Ortín, Priester Christengemeinschaft Zürich, Ursula Ostermai, Sprachgestaltung, Schauspiel, Sprachtherapie, Niklaus Schär, Stiftungsrat CoOpera Sammelstiftung, u.a.

Weitere Informationen:

Programm mit Anmeldeformular (PDF)

Online-Anmeldung auf goetheanum.org

Goetheanum Empfang
Postfach
4143 Dornach

Fax + 41 61 706 44 46
Tel. + 41 61 706 44 44
tickets@goetheanum.org

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