Veranstaltungen aus diesem Bereich

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Goetheanum, Dornach

Ökonomie der Brüderlichkeit

Diese Tagung wendet sich an alle, die angesichts der Weltwirtschaftslage die Frage nach konkreten Möglichkeiten für eine Veränderung ihres Finanzverhaltens bewegt und die dafür ethisch­praktische Ideen suchen.

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Forum 3, Gymnasiumstr. 21, 70173 Stuttgart

Aufgaben heutiger Friedensarbeit

Das Institut für soziale Gegenwartsfragen e.V. Stuttgart lädt ein zu einem öffentlichen Werkstattgespräch und Forschungskolloquium.

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Quellhof, Kirchberg/Jagst-Mistlau (D)

Reinventing Organisations & Society

Der Autor und ehemalige McKinsey-Berater Frederic Laloux vermittelt in diesem Seminar wie Organisationen mit neuen Formen der Zusammenarbeit wirkungsvoller und kostengünstiger arbeiten und gleichzeitig zufriedene Kunden und erfüllte Angestellte hervorbringen.

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Seestrasse 6, 8714 Feldbach

Wie ermitteln wir den richtigen Preis?

Einmal jährlich lädt die Gärtnerei Käfer in Zusammenarbeit mit dem confoedera-Förderverein zu einem Treffen zum Thema Preisbildung ein.

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RuhrCongress Bochum

Kongress Soziale Zukunft

Die Baustellen unserer sozialen Zukunft fordern uns in existenzieller Weise. Sei es in der Begegnung mit SchülerInnen, MigrantInnen oder Pflegebedürftigen, bei der Arbeit im ökologischen Landbau, der Gestaltung von Unternehmen und Banken oder bei der Umsetzung globaler Entwicklungsaufgaben wie der Inklusion – einfache Lösungen gibt es nicht! Veränderung anzupacken, erfordert zunächst den Mut zur Frage: "Wie sieht eine soziale Zukunft aus, in der wir leben wollen – persönlich, als Organisation oder als Zivilgesellschaft?"

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Kosthaus, Lenzburg

Wirtschaft verstehen und gestalten

Eine Veranstaltungsreihe von Niklaus Schär in Zusammenarbeit mit der CoOpera-Werkstatt Ausbildung und Entwicklung. Bereits zum dritten Mal startet die CoOpera Weiterbildung «Wirtschaft verstehen und gestalten». An sieben ganztägigen Workshops werden praxisrelevante, betriebs- und volkswirtschaftliche Themen vom CoOpera-Standpunkt bearbeitet

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Forum 3, Gymnasiumstr. 21, 70173 Stuttgart

Völkerrecht – innerstaatliches Recht – Menschenrecht

Kolloquium, Öffentliches Werkstattgespräch: Rudolf Steiners Memoranden von 1917 als Inauguration eines neuen Rechtsverständnisses. Einleitende Vorträge von Prof. Dr. Christoph Strawe und Udo Herrmannstorfer, anschließend Diskussion. Moderation: Ulrich Morgenthaler. Datum: Freitag, 9. Juni 2017,

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Goetheanum, Dornach |

Ökonomie der Brüderlichkeit

im Umgang mit Kaufen, Leihen und Schenken

Ökonomie der Brüderlichkeit

Eine Ökonomie kann als brüderlich bezeichnet werden, wenn an jeder Stelle in dem ihr zugrundeliegenden Finanz­kreislauf fortwährende Ausgewogenheit herrscht, das heisst: wenn beim Austauschen von Werten keiner ohne Zuspruch der Anderen sich bevorzugt, sich in eine Vor­machtstellung bringt, andere zu seinem Vorteil arbeiten lässt. Das Hypomochlion, die Zunge an der Waage, an der diese Ausgewogenheit gesucht und gestaltet werden kann, ist da, wo in einem assoziativen Vorgang der jeweils richtige Preis ermittelt wird. Angesichts der drei im Finanzkreislauf auftretenden Geldarten können wir demnach sagen:

«Der richtige Preis» enthält nicht weniger, aber auch nicht mehr an Kaufgeld, als die produzierenden Arbeiter und die beteiligten Händler für sich und für die zu ihnen gehö­renden Nichterwerbstätigen (Kinder, Studierende, Kranke, Arbeitslose, Alte etc.) anteilmässig an Lebensbedarf benö­tigen, bis ein gleiches Produkt neu hergestellt und zum Verkauf bereitgestellt ist.

«Der richtige Preis» enthält nicht weniger, aber auch nicht mehr an Leihgeld, als durch die Anwendung von Produk­tionsmitteln (Saatgut, Werkzeug, Maschinen, Liegenschaften etc.) an Mehrwert erzeugt und befristet dem Kapitalaustausch für die Erneuerung und Weiterentwicklung der Produktions­ mittel zugeführt werden soll.

«Der richtige Preis» enthält nicht weniger, aber auch nicht mehr an Schenkgeld, als aus dem befristeten Kapitalaus­ tausch herausgenommen und den im produktionsunab­hängigen, freien Kultur­ und Geistesleben tätigen Arbeitern (Lehrer, Ärzte, Künstler, Priester etc.) à fonds perdu für ihren Lebensunterhalt zur Verfügung gestellt werden soll, damit sie eine fruchtbare geistige Entwicklung der Menschheit fördern und entfalten können.

Die Tagung wendet sich an alle – Finanzverantwortliche, Angestellte, Fachleute, Laien, Konsumenten, Eigentümer, Schuld­ner und Gläubiger –, die angesichts der Weltwirtschaftslage die Frage nach konkreten Möglichkeiten für eine Veränderung ihres Finanzverhaltens bewegt und die dafür ethisch­praktische Ideen suchen.

Anmeldung erbeten bis Freitag, 27. Oktober 2017.

Eine gemeinschaftliche Tagung von:

Anthroposophische Gesellschaft in der Schweiz — L’Aubier Montezillon — Die Christengemeinschaft Schweiz — confoedera-Förderverein Zürich — CoOpera Sammelstiftung Ittigen — Freie Gemeinschaftsbank Basel — Gemeingut Boden Schweiz — IG Soziale Dreigliederung GWÖ — Konsumentenverein Basel und Umgebung — NWO-Stiftung Belcampo — Sektion für Sozialwissenschaften am Goetheanum — Stiftung Edith Maryon Basel — Stiftung TRIGON Arlesheim

Mitwirkende:

Jean-Marc Decressonnière, Geschäftsleitungsmitglied der Freien Gemeinschaftsbank, Marc Desaules, Vorstand Anthroposophische Gesellschaft Schweiz, Gerald Häfner, Leiter der Sektion für Sozialwissenschaften am Goetheanum, Fionn Meier, Student der Wirtschaftswissenschaften, Cristóbal Ortín, Priester Christengemeinschaft Zürich, Ursula Ostermai, Sprachgestaltung, Schauspiel, Sprachtherapie, Niklaus Schär, Stiftungsrat CoOpera Sammelstiftung, u.a.

Weitere Informationen:

Programm mit Anmeldeformular (PDF)  |  Online-Anmeldung auf goetheanum.org

Goetheanum Empfang
Postfach
4143 Dornach

Fax + 41 61 706 44 46
Tel. + 41 61 706 44 44
tickets@goetheanum.org

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