Veranstaltungen aus diesem Bereich

Veranstaltungen aus diesem Bereich

Stiftung TRIGON, Dornach

Der Nationalökonomische Kurs Rudolf Steiners im Kontext von Gegenwart und Zukunft II

Könnte es sein, dass Rudolf Steiner seine Gedanken zur Dreigliederung 1922 im Nationalökonomischen Kurs wie ein Vermächtnis hinterlassen hat? – Vortrag und Seminar zu den Grundlagen eines zeitgemäßen Wirtschaftslebens.

 …  >>

L'Aubier, Montezillon NE

3. Kongress für Konsumenten und Konsumentinnen

Wie gehen wir mit dem Geld um, wo setzen wir es ein, damit es eine zukunftsfähige Wirkung zeigt? Welche Formen braucht eine Wirtschaft die Zukunftskraft entwickeln soll? Wie kann die Konsumentenschaft sich am Wirtschaftsleben mit-gestaltend beteiligen, damit sich neue Formen des Wirtschaftens ergeben?

 …  >>

Michael-Zweig, Zürich

Interesse am Menschen – Eine Forderung unserer Zeit

Geld und Macht – Menschenkundliche Gesichtspunkte zur Überwindung sozialer Fehlentwicklungen. Vortrag mit Stephan Eisenhut.

 …  >>

gzpk Feldbach ZH

Nachhaltiges Wirtschaften

Wir leben heute im ‚Anthropozän‘. Der Mensch trägt mehr und mehr die Verantwortung für seine natürliche Umwelt. Wie können wir so wirtschaften, dass die Naturgrundlage für die zukünftigen Generationen erhalten bleibt? Welche Rolle spielt die Wirtschaft und wo stehen wir vor einer Kulturaufgabe?

 …  >>

Freie Gemeinschaftsbank, Basel

Geldwerkstatt

Was macht Geld mit mir? Was mache ich mit Geld? Was ist Geld für mich ganz persönlich? Welche Gefühle und Erinnerungen verbinde ich mit Geld? Wie geht es anderen mit ihrem Geld? Was passiert, wenn Menschen ihre Beziehung zu Geld reflektieren? Können wir miteinander darüber sprechen?

 …  >>

Forum 3, Stuttgart

Individualität in sozialer Verantwortung

Die Auseinandersetzung mit den antisozialen Kräften in unserer Zeit. Öffentliches Werkstattgesprach und Forschungskolloquium des Instituts für Gegenwartsfragen.

 …  >>

Gaststätte Neuwirt, Aufham (DE)

Spirituelle Hintergründe der Dreigliederung

Eintägige Schulung mit Vortrag, Seminararbeit und Training.

 …  >>

Ausstellungen und Kurse

Freie Vereinigung, Dornach

Eine Soziologie der Geisteswissenschaft

Kursbeschreibung: Der Goetheanismus der Kernpunkte spitzt sich auf die Schöpfung des vollkommenen Sozialwesens zu, das im Grunde genommen immer derselbe, nur nach außen gestülpte vollkommene Mensch ist.

 …  >>

Michael-Zweig, Zürich

Ganzheitliches Denken als Ausgangspunkt für die Genesung der sozialen Verhältnisse

Seminar zu aktuellen Wirtschaftsfragen, basierend auf dem Nationalökonomischen Kurs Rudolf Steiners.

 …  >>

Freie Gemeinschaftsbank, Basel

Sozialwissenschaftliche Arbeitsgruppe

Einladung zur Mitarbeit an grundlegenden Schriften und Vorträgen Rudolf Steiners zu sozialwissenschaftlichen Fragen

 …  >>

Goetheanum, Dornach |

Ökonomie der Brüderlichkeit

im Umgang mit Kaufen, Leihen und Schenken

Ökonomie der Brüderlichkeit

Eine Ökonomie kann als brüderlich bezeichnet werden, wenn an jeder Stelle in dem ihr zugrundeliegenden Finanz­kreislauf fortwährende Ausgewogenheit herrscht, das heisst: wenn beim Austauschen von Werten keiner ohne Zuspruch der Anderen sich bevorzugt, sich in eine Vor­machtstellung bringt, andere zu seinem Vorteil arbeiten lässt. Das Hypomochlion, die Zunge an der Waage, an der diese Ausgewogenheit gesucht und gestaltet werden kann, ist da, wo in einem assoziativen Vorgang der jeweils richtige Preis ermittelt wird. Angesichts der drei im Finanzkreislauf auftretenden Geldarten können wir demnach sagen:

«Der richtige Preis» enthält nicht weniger, aber auch nicht mehr an Kaufgeld, als die produzierenden Arbeiter und die beteiligten Händler für sich und für die zu ihnen gehö­renden Nichterwerbstätigen (Kinder, Studierende, Kranke, Arbeitslose, Alte etc.) anteilmässig an Lebensbedarf benö­tigen, bis ein gleiches Produkt neu hergestellt und zum Verkauf bereitgestellt ist.

«Der richtige Preis» enthält nicht weniger, aber auch nicht mehr an Leihgeld, als durch die Anwendung von Produk­tionsmitteln (Saatgut, Werkzeug, Maschinen, Liegenschaften etc.) an Mehrwert erzeugt und befristet dem Kapitalaustausch für die Erneuerung und Weiterentwicklung der Produktions­ mittel zugeführt werden soll.

«Der richtige Preis» enthält nicht weniger, aber auch nicht mehr an Schenkgeld, als aus dem befristeten Kapitalaus­ tausch herausgenommen und den im produktionsunab­hängigen, freien Kultur­ und Geistesleben tätigen Arbeitern (Lehrer, Ärzte, Künstler, Priester etc.) à fonds perdu für ihren Lebensunterhalt zur Verfügung gestellt werden soll, damit sie eine fruchtbare geistige Entwicklung der Menschheit fördern und entfalten können.

Die Tagung wendet sich an alle – Finanzverantwortliche, Angestellte, Fachleute, Laien, Konsumenten, Eigentümer, Schuld­ner und Gläubiger –, die angesichts der Weltwirtschaftslage die Frage nach konkreten Möglichkeiten für eine Veränderung ihres Finanzverhaltens bewegt und die dafür ethisch­praktische Ideen suchen.

Anmeldung erbeten bis Freitag, 27. Oktober 2017.

Eine gemeinschaftliche Tagung von:

Anthroposophische Gesellschaft in der Schweiz — L’Aubier Montezillon — Die Christengemeinschaft Schweiz — confoedera-Förderverein Zürich — CoOpera Sammelstiftung Ittigen — Freie Gemeinschaftsbank Basel — Gemeingut Boden Schweiz — IG Soziale Dreigliederung GWÖ — Konsumentenverein Basel und Umgebung — NWO-Stiftung Belcampo — Sektion für Sozialwissenschaften am Goetheanum — Stiftung Edith Maryon Basel — Stiftung TRIGON Arlesheim

Mitwirkende:

Jean-Marc Decressonnière, Geschäftsleitungsmitglied der Freien Gemeinschaftsbank, Marc Desaules, Vorstand Anthroposophische Gesellschaft Schweiz, Gerald Häfner, Leiter der Sektion für Sozialwissenschaften am Goetheanum, Fionn Meier, Student der Wirtschaftswissenschaften, Cristóbal Ortín, Priester Christengemeinschaft Zürich, Ursula Ostermai, Sprachgestaltung, Schauspiel, Sprachtherapie, Niklaus Schär, Stiftungsrat CoOpera Sammelstiftung, u.a.

Weitere Informationen:

Programm mit Anmeldeformular (PDF)

Online-Anmeldung auf goetheanum.org

Goetheanum Empfang
Postfach
4143 Dornach

Fax + 41 61 706 44 46
Tel. + 41 61 706 44 44
tickets@goetheanum.org

Zurück