Veranstaltungen aus diesem Bereich

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Goetheanum, Dornach

World Goetheanum Forum

Wirtschaftliche, soziale und spirituelle Verantwortung leben.

 

 

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Kulturhaus OSKAR, Bochum

Von der Staatskunst zur Sozialkunst

Früher hieß es Staatskunst, heute müsste es Sozialkunst heißen, wenn es darum geht, Verhältnisse so einzurichten, dass sie den sozialen Bedürfnissen einer industriellen/digitalisierten Kultur und globalisierten Welt entsprechen. Dafür stellte Rudolf Steiner mit seinem Impuls für eine neue Sozialgestaltung einen interessanten Ansatz vor, um die Soziale Frage an der Wurzel zu packen und den Nationalismus zu überwinden.

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Institut für Soziale Dreigliederung, Berlin

Grundlagenseminar Dreigliederung Oktober 2018

Einführung in die soziale Dreigliederung. Unterscheidung und Zusammenwirken von Wirtschaftsleben, Rechtsleben und Geistesleben. Gegnerschaft.

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Forum 3, 70173 Stuttgart (D)

Europa – Zerfall oder Erneuerung?

Öffentliches Werkstattgesprach und Forschungskolloquium des Instituts für Gegenwartsfragen.

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Rudolf Steiner Haus, Bayreuth

Die Überwindung des Nationalismus durch die soziale Dreigliederung

Nach dem Zweiten Weltkrieg schien mit der Gründung einer Europäischen Union endlich ein Weg zur Überwindung des Nationalismus gefunden worden zu sein. Angesicht der heutigen Zerfallserscheinungen müsste man sich aber ernsthaft fragen, ob dieser Weg wirklich so zeitgemäß ist.

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Rudolf Steiner Schule Basel

Aufbruch und Fesselung - Jugend im Kräftefeld der Neuen Medien

Öffentliche Tagung der Anthroposophischen Gesellschaft in der Schweiz. Thema ist die Industrialisierung der Intelligenz durch den Computer, die auch das Bewusstsein der jungen Menschen in ihren Bann zieht. Zwischen den Versuchungen der Medien und der Faszination der Maschinen gilt es einen Weg zu finden, der dem Menschen seine Menschlichkeit nicht raubt.

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Berlin (D)

Eigentumskonferenz

Die Eigentumskonferenz 2018 bringt Unternehmen, die „sich selbst gehören“ und Unternehmer, die nach Nachfolgelösungen und langfristig orientierten Eigentumsformen suchen zusammen. Freuen Sie sich auf Fallbeispiele aus der Praxis, den Dialog mit der Politik und konkrete Workshops rund um den Weg zum sich selbst gehörenden Unternehmen.

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Ausstellungen und Kurse

Freie Vereinigung, Dornach

Eine Soziologie der Geisteswissenschaft

Kursbeschreibung: Der Goetheanismus der Kernpunkte spitzt sich auf die Schöpfung des vollkommenen Sozialwesens zu, das im Grunde genommen immer derselbe, nur nach außen gestülpte vollkommene Mensch ist.

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Freie Gemeinschaftsbank, Basel

Sozialwissenschaftliche Arbeitsgruppe

Einladung zur Mitarbeit an grundlegenden Schriften und Vorträgen Rudolf Steiners zu sozialwissenschaftlichen Fragen

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Goetheanum, Dornach |

Ökonomie der Brüderlichkeit

im Umgang mit Kaufen, Leihen und Schenken

Ökonomie der Brüderlichkeit

Eine Ökonomie kann als brüderlich bezeichnet werden, wenn an jeder Stelle in dem ihr zugrundeliegenden Finanz­kreislauf fortwährende Ausgewogenheit herrscht, das heisst: wenn beim Austauschen von Werten keiner ohne Zuspruch der Anderen sich bevorzugt, sich in eine Vor­machtstellung bringt, andere zu seinem Vorteil arbeiten lässt. Das Hypomochlion, die Zunge an der Waage, an der diese Ausgewogenheit gesucht und gestaltet werden kann, ist da, wo in einem assoziativen Vorgang der jeweils richtige Preis ermittelt wird. Angesichts der drei im Finanzkreislauf auftretenden Geldarten können wir demnach sagen:

«Der richtige Preis» enthält nicht weniger, aber auch nicht mehr an Kaufgeld, als die produzierenden Arbeiter und die beteiligten Händler für sich und für die zu ihnen gehö­renden Nichterwerbstätigen (Kinder, Studierende, Kranke, Arbeitslose, Alte etc.) anteilmässig an Lebensbedarf benö­tigen, bis ein gleiches Produkt neu hergestellt und zum Verkauf bereitgestellt ist.

«Der richtige Preis» enthält nicht weniger, aber auch nicht mehr an Leihgeld, als durch die Anwendung von Produk­tionsmitteln (Saatgut, Werkzeug, Maschinen, Liegenschaften etc.) an Mehrwert erzeugt und befristet dem Kapitalaustausch für die Erneuerung und Weiterentwicklung der Produktions­ mittel zugeführt werden soll.

«Der richtige Preis» enthält nicht weniger, aber auch nicht mehr an Schenkgeld, als aus dem befristeten Kapitalaus­ tausch herausgenommen und den im produktionsunab­hängigen, freien Kultur­ und Geistesleben tätigen Arbeitern (Lehrer, Ärzte, Künstler, Priester etc.) à fonds perdu für ihren Lebensunterhalt zur Verfügung gestellt werden soll, damit sie eine fruchtbare geistige Entwicklung der Menschheit fördern und entfalten können.

Die Tagung wendet sich an alle – Finanzverantwortliche, Angestellte, Fachleute, Laien, Konsumenten, Eigentümer, Schuld­ner und Gläubiger –, die angesichts der Weltwirtschaftslage die Frage nach konkreten Möglichkeiten für eine Veränderung ihres Finanzverhaltens bewegt und die dafür ethisch­praktische Ideen suchen.

Anmeldung erbeten bis Freitag, 27. Oktober 2017.

Eine gemeinschaftliche Tagung von:

Anthroposophische Gesellschaft in der Schweiz — L’Aubier Montezillon — Die Christengemeinschaft Schweiz — confoedera-Förderverein Zürich — CoOpera Sammelstiftung Ittigen — Freie Gemeinschaftsbank Basel — Gemeingut Boden Schweiz — IG Soziale Dreigliederung GWÖ — Konsumentenverein Basel und Umgebung — NWO-Stiftung Belcampo — Sektion für Sozialwissenschaften am Goetheanum — Stiftung Edith Maryon Basel — Stiftung TRIGON Arlesheim

Mitwirkende:

Jean-Marc Decressonnière, Geschäftsleitungsmitglied der Freien Gemeinschaftsbank, Marc Desaules, Vorstand Anthroposophische Gesellschaft Schweiz, Gerald Häfner, Leiter der Sektion für Sozialwissenschaften am Goetheanum, Fionn Meier, Student der Wirtschaftswissenschaften, Cristóbal Ortín, Priester Christengemeinschaft Zürich, Ursula Ostermai, Sprachgestaltung, Schauspiel, Sprachtherapie, Niklaus Schär, Stiftungsrat CoOpera Sammelstiftung, u.a.

Weitere Informationen:

Programm mit Anmeldeformular (PDF)

Online-Anmeldung auf goetheanum.org

Goetheanum Empfang
Postfach
4143 Dornach

Fax + 41 61 706 44 46
Tel. + 41 61 706 44 44
tickets@goetheanum.org

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