Veranstaltungen aus diesem Bereich

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Freie Gemeinschaftsbank Basel

Verrechnungsgeld bewährt sich

Innovative Unternehmer haben sich in Sardinien zu einem Netzwerk zusammengeschlossen und zahlen für Dienstleistungen sowie Güter in Sardex statt in Euro. Selbstverwaltete Währungen, die auf dem Prinzip der gegenseitigen Verrechnung basieren, eignen sich besonders gut als Instrument für ein assoziatives, lokales Wirtschaften. Beiträge und Gespräch mit Stephan Eisenhut und Fionn Meier. Eintritt frei.

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Hospitalhof Stuttgart und Forum 3 Stuttgart

ImPuls für die Zukunft

Aufbruch zu einer menschlicheren Gesellschaft im 21. Jahrhundert. Tagung 100 Jahre soziale Dreigliederung.

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Goetheanum, Dornach

Allgemeine Bodentreuhand Gesellschaft – Informationsveranstaltung

Informationsveranstaltung für Mitglieder und Interessierte

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Freie Gemeinschaftsbank Basel

Gemeinwohl-Ökonomie im Gespräch

Die gesellschaftliche Bewegung der Gemeinwohl-Ökonomie (GWÖ) setzt sich für eine sinnorientierte Wirtschafts- und Gesellschaftsordnung ein, die dem Menschen dient und die Natur achtet. Die Freie Gemeinschaftsbank teilt viele Anliegen mit der GWÖ. Beiträge und Gespräch mit Dr. Ralf Nacke (GWÖ) und Max Ruhri (FGB). Eintritt frei.

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Institut für soziale Dreigliederung, Berlin

Grundlagenseminar Dreigliederung

5-tägiges Intensivseminar als Einstieg in die Grundfragen der sozialen Dreigliederung

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Freie Gemeinschaftsbank Basel

Blockchain Technologie für Gemeinschaftseigentum

Wie kann die Blockchain-Technologie sinnvoll eingesetzt werden, um Probleme im realen Leben zu lösen? Das Projekt Terrafina verbindet Blockchain-Technologie und Kryptowährung mit Gemeinschaftsbildung und hat auf diese Weise Landwirten in Entwicklungsländern geholfen. Beiträge und Gespräch mit Thomas Rippel und Prof. Thomas Bocek. Eintritt frei.

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Freie Waldorfschule Filstal

Zukunftsfähiges Wirtschaften

Vortrag Dr. Stellmann: Zukunftsfähiges Wirtschaften – Erfahrungen aus der WALA Heilmittel GmbH

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Ausstellungen und Kurse

Freie Vereinigung, Dornach

Eine Soziologie der Geisteswissenschaft

Kursbeschreibung: Der Goetheanismus der Kernpunkte spitzt sich auf die Schöpfung des vollkommenen Sozialwesens zu, das im Grunde genommen immer derselbe, nur nach außen gestülpte vollkommene Mensch ist.

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Freie Gemeinschaftsbank, Basel

Sozialwissenschaftliche Arbeitsgruppe

Einladung zur Mitarbeit an grundlegenden Schriften und Vorträgen Rudolf Steiners zu sozialwissenschaftlichen Fragen

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Sonnengarten, Hombrechtikon ZH

Schritte zur bewussten Gestaltung der sozialen Verhältnisse

Abendkurs mit J. Keller vom confoedera-Förderverein

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Goetheanum, Dornach |

Ökonomie der Brüderlichkeit

im Umgang mit Kaufen, Leihen und Schenken

Ökonomie der Brüderlichkeit

Eine Ökonomie kann als brüderlich bezeichnet werden, wenn an jeder Stelle in dem ihr zugrundeliegenden Finanz­kreislauf fortwährende Ausgewogenheit herrscht, das heisst: wenn beim Austauschen von Werten keiner ohne Zuspruch der Anderen sich bevorzugt, sich in eine Vor­machtstellung bringt, andere zu seinem Vorteil arbeiten lässt. Das Hypomochlion, die Zunge an der Waage, an der diese Ausgewogenheit gesucht und gestaltet werden kann, ist da, wo in einem assoziativen Vorgang der jeweils richtige Preis ermittelt wird. Angesichts der drei im Finanzkreislauf auftretenden Geldarten können wir demnach sagen:

«Der richtige Preis» enthält nicht weniger, aber auch nicht mehr an Kaufgeld, als die produzierenden Arbeiter und die beteiligten Händler für sich und für die zu ihnen gehö­renden Nichterwerbstätigen (Kinder, Studierende, Kranke, Arbeitslose, Alte etc.) anteilmässig an Lebensbedarf benö­tigen, bis ein gleiches Produkt neu hergestellt und zum Verkauf bereitgestellt ist.

«Der richtige Preis» enthält nicht weniger, aber auch nicht mehr an Leihgeld, als durch die Anwendung von Produk­tionsmitteln (Saatgut, Werkzeug, Maschinen, Liegenschaften etc.) an Mehrwert erzeugt und befristet dem Kapitalaustausch für die Erneuerung und Weiterentwicklung der Produktions­ mittel zugeführt werden soll.

«Der richtige Preis» enthält nicht weniger, aber auch nicht mehr an Schenkgeld, als aus dem befristeten Kapitalaus­ tausch herausgenommen und den im produktionsunab­hängigen, freien Kultur­ und Geistesleben tätigen Arbeitern (Lehrer, Ärzte, Künstler, Priester etc.) à fonds perdu für ihren Lebensunterhalt zur Verfügung gestellt werden soll, damit sie eine fruchtbare geistige Entwicklung der Menschheit fördern und entfalten können.

Die Tagung wendet sich an alle – Finanzverantwortliche, Angestellte, Fachleute, Laien, Konsumenten, Eigentümer, Schuld­ner und Gläubiger –, die angesichts der Weltwirtschaftslage die Frage nach konkreten Möglichkeiten für eine Veränderung ihres Finanzverhaltens bewegt und die dafür ethisch­praktische Ideen suchen.

Anmeldung erbeten bis Freitag, 27. Oktober 2017.

Eine gemeinschaftliche Tagung von:

Anthroposophische Gesellschaft in der Schweiz — L’Aubier Montezillon — Die Christengemeinschaft Schweiz — confoedera-Förderverein Zürich — CoOpera Sammelstiftung Ittigen — Freie Gemeinschaftsbank Basel — Gemeingut Boden Schweiz — IG Soziale Dreigliederung GWÖ — Konsumentenverein Basel und Umgebung — NWO-Stiftung Belcampo — Sektion für Sozialwissenschaften am Goetheanum — Stiftung Edith Maryon Basel — Stiftung TRIGON Arlesheim

Mitwirkende:

Jean-Marc Decressonnière, Geschäftsleitungsmitglied der Freien Gemeinschaftsbank, Marc Desaules, Vorstand Anthroposophische Gesellschaft Schweiz, Gerald Häfner, Leiter der Sektion für Sozialwissenschaften am Goetheanum, Fionn Meier, Student der Wirtschaftswissenschaften, Cristóbal Ortín, Priester Christengemeinschaft Zürich, Ursula Ostermai, Sprachgestaltung, Schauspiel, Sprachtherapie, Niklaus Schär, Stiftungsrat CoOpera Sammelstiftung, u.a.

Weitere Informationen:

Programm mit Anmeldeformular (PDF)

Online-Anmeldung auf goetheanum.org

Goetheanum Empfang
Postfach
4143 Dornach

Fax + 41 61 706 44 46
Tel. + 41 61 706 44 44
tickets@goetheanum.org

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