Événements de ce domaine

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Rudolf Steiner Schule Jakobsberg, Basel

Eveil et entrave - La jeunesse dans le champ d’influence des nouveaux médias

Congrès public de la Société anthroposophique suisse. L'intelligence par l'ordinateur attire la conscience aussi des jeunes et la maintient Sous son charm. Entre les tentations des médias et la fascination pour les machines, il s'agit aujourd'hui de trouver un chemin qui ne prive pas l'être humain de son Humanité.

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Expositions et cours

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Goetheanum, Dornach |

Économie de la fraternité

im Umgang mit Kaufen, Leihen und Schenken

Eine Ökonomie kann als brüderlich bezeichnet werden, wenn an jeder Stelle in dem ihr zugrundeliegenden Finanz­kreislauf fortwährende Ausgewogenheit herrscht, das heisst: wenn beim Austauschen von Werten keiner ohne Zuspruch der Anderen sich bevorzugt, sich in eine Vor­machtstellung bringt, andere zu seinem Vorteil arbeiten lässt. Das Hypomochlion, die Zunge an der Waage, an der diese Ausgewogenheit gesucht und gestaltet werden kann, ist da, wo in einem assoziativen Vorgang der jeweils richtige Preis ermittelt wird. Angesichts der drei im Finanzkreislauf auftretenden Geldarten können wir demnach sagen:

«Der richtige Preis» enthält nicht weniger, aber auch nicht mehr an Kaufgeld, als die produzierenden Arbeiter und die beteiligten Händler für sich und für die zu ihnen gehö­renden Nichterwerbstätigen (Kinder, Studierende, Kranke, Arbeitslose, Alte etc.) anteilmässig an Lebensbedarf benö­tigen, bis ein gleiches Produkt neu hergestellt und zum Verkauf bereitgestellt ist.

«Der richtige Preis» enthält nicht weniger, aber auch nicht mehr an Leihgeld, als durch die Anwendung von Produk­tionsmitteln (Saatgut, Werkzeug, Maschinen, Liegenschaften etc.) an Mehrwert erzeugt und befristet dem Kapitalaustausch für die Erneuerung und Weiterentwicklung der Produktions­ mittel zugeführt werden soll.

«Der richtige Preis» enthält nicht weniger, aber auch nicht mehr an Schenkgeld, als aus dem befristeten Kapitalaus­ tausch herausgenommen und den im produktionsunab­hängigen, freien Kultur­ und Geistesleben tätigen Arbeitern (Lehrer, Ärzte, Künstler, Priester etc.) à fonds perdu für ihren Lebensunterhalt zur Verfügung gestellt werden soll, damit sie eine fruchtbare geistige Entwicklung der Menschheit fördern und entfalten können.

Die Tagung wendet sich an alle – Finanzverantwortliche, Angestellte, Fachleute, Laien, Konsumenten, Eigentümer, Schuld­ner und Gläubiger –, die angesichts der Weltwirtschaftslage die Frage nach konkreten Möglichkeiten für eine Veränderung ihres Finanzverhaltens bewegt und die dafür ethisch­praktische Ideen suchen.

Anmeldung erbeten bis Freitag, 27. Oktober 2017.

EINE GEMEINSCHAFTLICHE FINANZTAGUNG VON:
Anthroposophische Gesellschaft in der Schweiz — L’Aubier Montezillon — Die Christengemeinschaft Schweiz — confoedera-Förderverein Zürich — CoOpera Sammelstiftung Ittigen — Freie Gemeinschaftsbank Basel — Gemeingut Boden Schweiz — IG Soziale Dreigliederung GWÖ — Konsumentenverein Basel und Umgebung — NWO-Stiftung Belcampo — Sektion für Sozialwissenschaften am Goetheanum — Stiftung Edith Maryon Basel — Stiftung TRIGON Arlesheim

MITWIRKENDE:
Jean-Marc Decressonnière, Geschäftsleitungsmitglied der Freien Gemeinschaftsbank, Marc Desaules, Vorstand Anthroposophische Gesellschaft Schweiz, Gerald Häfner, Leiter der Sektion für Sozialwissenschaften am Goetheanum, Fionn Meier, Student der Wirtschaftswissenschaften, Cristóbal Ortín, Priester Christengemeinschaft Zürich, Ursula Ostermai, Sprachgestaltung, Schauspiel, Sprachtherapie, Niklaus Schär, Stiftungsrat CoOpera Sammelstiftung, u.a.


Programm mit Anmeldeformular (PDF)

Online-Anmeldung auf goetheanum.org

Goetheanum Empfang
Postfach
4143 Dornach

Fax + 41 61 706 44 46
Tel. + 41 61 706 44 44
tickets@goetheanum.org

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