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Schweizer Mitteilung

Jahresbericht 2025

Das Jahr begann mit mehreren Treffen rund um die Feierlichkeiten zum hundertsten Todestag von Steiner.

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Wir haben neue Impulse gefasst, z.B. mit den Jahrestagungen, um enger mit der Lebensrealität der Arbeitsfelder verbunden zu sein.

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Jahresbericht 2025

2025 haben wir des hundertsten Todesjahrs von Rudolf Steiner mit einer starken Präsenz im öffentlichen Leben gedacht

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Für die Januar-Ausgabe von “Anthroposophie – Schweiz” - Mitteilungen aus dem anthroposophischen Leben

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Weihnachten

Wintersonnenwende - Heute, am 21. Dezember, ist der kürzeste Tag mit der längsten Nacht diesen Jahres

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Zeitsprache Hinweis

Feiermöglichkeit dieser Zeit

Tiefstes Meditieren, Schauen und geradezu ein „Sich-Einweihen-Lassen“ ist möglich und lässt dankbar empfinden: «Das Königreich (der Himmel) ist naheherbei gekommen!» Dies auf-nehmend, können wir zu einem Balancieren zwischen eigener Königlichkeit und eigenem Ungenügen kommen.

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Für die Dezember-Ausgabe von “Anthroposophie – Schweiz” - Ausgabe 2025: Mitteilungen aus dem anthroposophischen Leben

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Jahresbericht 2025

Für die Zukunft der Anthroposophischen Gesellschaft

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Milena Kowarik

Das Jahr 2025 stand für uns Mitglieder der Anthroposophischen Gesellschaft ganz im Zeichen des 100. Todestages Rudolf Steiners. Wie begeht man so ein Gedenkjahr und was bedeutet es für die ganze anthroposophische Bewegung?

Wir haben neue Impulse gefasst, z.B. mit den Jahrestagungen, um enger mit der Lebensrealität der Arbeitsfelder verbunden zu sein. Im Februar 2026 findet ein erster Versuch einer gemeinsamen Tagung statt. Jonathan Keller war mit meiner Unterstützung hauptverantwortlich für die Organisation – dazu mehr in seinem Bericht.

Besonders freuten mich die Gründungen zweier neuer Gruppen (ich nenne die sogenannten Zweige hier bewusst Gruppen, wie Rudolf Steiner es in der Weihnachtstagung veranlagt hat), bei denen ich dabei sein durfte.

Anfang Januar fand die Gründungsfeier der spanisch-sprechende Gruppe Alma Humana im Haus Schurman in Dornach statt; sie war getragen von einer tiefen, warmen und andächtigen Stimmung. Jede/r legte etwas in die Mitte, was mit der neuen Gruppe zu tun hatte. Ich durfte den musikalischen Rahmen geben, wir begegneten uns in der EVOE-Übung eurythmisch und am Schluss erklang die Grundsteinlegung vom 25. Dezember 1923 auf Spanisch, aufgeteilt in sieben Teile.

Die zweite Gründung fand im Februar statt, die der Gruppe Adriano Olivetti in Origlio (Tessin), wo ich mit Adriano Olivettis Tochter gemeinsam Lieder mit Cello-Begleitung spielte. Es war eine lebendig-ernsthafte Stimmung, die mit dem Grundsteinspruch auf italienisch, gelesen von den Gründungsmitgliedern, und anschliessend einem grossen kulinarischen Abschluss endete. Es ist nun die dritte Gruppe in der Schweiz in italienischer Sprache, was uns veranlasste, die Jahrestagung wieder mit italienischer Übersetzung anzubieten – wir hoffen, dass auch Freunde aus Italien dazu kommen werden.

Solche neuen Gründungen freuen mich besonders. Es kommt so neues Leben in die Gesellschaft. Menschen, die sich regelmässig treffen und Anthroposophie pflegen und ihr im anderen Menschen begegnen wollen.

Zu dieser Pflege gehören auch die Delegierten-Treffen. Besonders das Treffen im Oktober braucht mehr Organisation und Ideen. Wir versuchen uns immer wieder an anderen Orten der Schweiz zu treffen, wo eine Gruppe ihre Arbeit tut.

Die Gruppe in Rüttihubelbad hat nach der letzten Delegiertenversammlung die Initiative ergriffen und uns eingeladen. Nun war die Frage, was lebt an dem Ort und was wollen wir an diesem Treffen gemeinsam tun? Wir entschieden uns, nicht nur die Arbeit am Ort kennenzulernen, sondern tiefer in die Geistesgeschichte der Region einzutauchen. Den Beitrag dazu gestaltete Niklaus Schär, der uns alle tief berührt und begeistert hat.

Nach dem Mittagessen erhielten wir Einblicke in den Garten und die Arbeit, die dort verrichtet wird. Den Abschluss machte Sven Baumanns Referat zur Metamorphose der Pflanze, das dann überging zur Frage nach dem Leben in der Gesellschaft.

Nach diesem Treffen fühlte ich mich bereichert und merkte wieder einmal, wie wichtig dieser Austausch zwischen Delegierten und Vorstand ist, das gegenseitiges Wahrnehmen und sich gemeinsam etwas widmen.

Am 27. September durfte ich an der Feier zu Rudolf Steiners Todestag im Tessin teilnehmen. Sergio Gaiti, damals noch im Vorstand der italienischen Landesgesellschaft, organisierte sie mit viel Hingabe und Einsatz. Sie fand in der Fondazione Monte Verita mit Musik, kulinarischem Angebot aus der nahegelegenen Steinerschule, Referaten und einer Podiumsdiskussion statt. Viele Veranstaltungen für Kinder und Stände mit Produkten aus der Region und von italienischen Firmen gaben dem Ganzen eine Stimmung eines Schulbazars – lebendig, freudig und herzlich. Die Fondazione zeigte sich sehr grosszügig und gastfreundlich – es war ein wirklich schönes Erlebnis.

Zu den jährlichen Treffen mit jüngeren Mitgliedern der 1. Klasse wird in einer folgenden Ausgabe ein ausführlicher Bericht erscheinen.

Meine Aufgaben im Verein Architekturpfad, in der Stiftung Pro Eurythmia, wie auch die Arbeit mit dem Initiativforum für Geflüchtete habe ich auch im Jahr 2025 weiterverfolgt. Das Theaterprojekt «Frage! Begegne! Spiele!» machte in diesem Jahr eine Pause, da zwei der OrganisatorInnen in dieser Zeit ihr erstes Kind bekommen haben. Wir organisierten aber einen gemeinsamen Tag im Dezember für alle Alumni der vergangenen vier Jahre und planen, das Projekt in 2026 mit einer neuen Theaterwoche fortzusetzen.

Was ich zum Abschluss noch erwähnen kann, ist ein Vortrag im Paracelsus Zweig über die Arbeit im Vorstand der Schweizer Landesgesellschaft, den ich im August halten durfte. In der Vorbereitung merkte ich erst, wie vielseitig und facettenreich unsere Arbeit ist.

Die Treffen mit den Delegierten, mit den Vertretern der Arbeitsfelder, mit Vertretern der Christengemeinschaft und dem Vorstand am Goetheanum dienen dazu, Brücken in der Gesellschaft zu schlagen, während wir mit unserer Homepage und dem FondsGoetheanum in die Öffentlichkeit gehen. Die Vorbereitung der Februartagung und nicht zuletzt unsere regelmässigen Treffen als Vorstand sind das zentrale Element unserer Arbeit. Neben diesen Hauptaufgaben begleitet oder leitet jeder von uns noch eine Anzahl an Initiativen.

Ich freue mich auf ein neues Jahr in dieser Arbeit, mit allen Facetten und Farben.

 

von Milena Kowarik, Vorstand der Anthroposophischen Gesellschaft in der Schweiz

 

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Adresse

Anthroposophische Gesellschaft in der Schweiz
Oberer Zielweg 60
4143 Dornach
Tel  061 706 84 40  |   Fax  061 706 84 41  | info@anthroposophie.ch

PC Konto:  40-33731-9
IBAN:  CH52 0900 0000 4003 3731 9
BIC:  POFICHBEXXX

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