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Steinerpädagogik

Die Steinerpädagogik stellt das Kind in den Mittelpunkt aller erzieherischen Bemühung. Sie fragt nach den Begabungen und Möglichkeiten, die in dem einzelnen Kind liegen und versucht, diese zu fördern und zu entwickeln. Sie versucht, das Kind zu sich, zu seinen Möglichkeiten zu bringen, es im Zusammenhang mit der Gemeinschaft, in der es heranwächst, zu betreuen und auf die Aufgaben, die sich ihm aus seiner Zeitgenossenschaft heraus stellen, vorzubereiten.

Steinerpädagogik fördert den ganzen Menschen, indem sie wissenschaftliche, künstlerische und sozialpraktische Elemente in einem ausgewogenen Verhältnis praktiziert. Dabei nimmt sie Rücksicht auf das Alter des Kindes und seine unterschiedlichen Bedürfnisse. Sie arbeitet koedukativ, ist weltanschaulich frei und versucht, allen Kindern die besten Entwicklungsmöglichkeiten unabhängig von Herkunft und Stand zu geben.

Steiner- oder Waldorfpädagogik

Die Waldorf- oder auch Steiner- Pädagogik ist eine Frucht der anthroposophischen Geisteswissenschaft, wie sie Rudolf Steiner (1861-1925) in vielen Büchern und Vorträgen dargestellt hat. 1919 stellte Emil Molt, Direktor der Waldorf-Astoria Zigarettenfabrik in Stuttgart, Rudolf Steiner die Frage, ob er aus den Grundlagen der Anthroposophie für die Kinder seiner Arbeiter eine Schule konzipieren könne. Darauf hin wird am 7. September 1919 die erste Waldorfschule eröffnet, eine Woche später beginnt der Unterricht für 256 Kinder in acht Klassen mit zwölf Lehrern. Deshalb wird die Pädagogik Rudolf Steiners in Deutschland auch Waldorfpädagogik genannt, in der Schweiz benennt man sie mit Steinerpädagogik.

"Es ist aber das Ideal der Erziehungs- und Unterrichtspraxis, in dem Kinde den Sinn dafür zu wecken, dass es mit demselben Ernste lernt, mit dem es spielt, solange das Spielen der einzige seelische Inhalt des Lebens ist. Eine Erziehungs- und Unterrichtspraxis, welche dies durchschaut, wird der Kunst die rechte Stelle anweisen und ihrer Pflege die rechte Ausdehnung geben"

(Rudolf Steiner: Pädagogik und Kunst, in: Der Goetheanumgedanke, GA 36, S.290)

News

Freunde der Erziehungskunst

Die Webseite der Freunde der Erziehungskunst hat einen neuen Look. Nach langer Vorbereitungszeit konnte die Seite Anfang März 2019 online gehen.

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Waldorf 100

Studierende und Wissenschaftler*innen aller Fachrichtungen, sowie Lehrer*innen haben ab sofort die Möglichkeit, Praxisbeispiele aus der Klassenlehrerzeit an der Waldorfschule online zu streamen. Im neuen deutsch- und englischsprachigen Streaming-Portal stellt die Pädagogische Forschungsstelle kostenlos bisher unveröffentlichtes Filmmaterial für Lehrerbildung und Forschung bereit. 

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atempo

Im Jahr 2019, in dem die Waldorfpädagogik ihren 100. Geburtstag feiert, möchte man nach dem Gespräch mit ihm fast selbst wieder Schülerin werden, wenn man wüsste, dass ein Lehrer mit dieser Hingabe fürs Unterrichten und diesem tiefen Interesse am Menschen an der Tafel stünde. - Christian Boettger im Gespräch mit Maria A. Kafitz

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erziehungskunst.de

Um sich über die dringendsten Arbeits- und Forschungsaufgaben für die Waldorfschul- und Kindergartenbewegung auszutauschen, haben sich etwa 20 Experten aus Deutschland, der Schweiz, Brüssel und Großbritannien Anfang November letzten Jahres in Dornach getroffen.

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Veranstaltungen

Aktuell sind keine Termine vorhanden.

Ausstellungen und Kurse

Textil und Kunst, 4053 Basel

Fachausbildung Handarbeit

In einer zweijährigen, berufsbegleitenden Ausbildung werden fachliche und pädagogische Grundlagen erarbeitet für die Lehrtätigkeit im Fach Handarbeit der 1.-8. Klasse an Rudolf Steiner Schulen.

 

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